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  • Der Versand des ADoS Islay Batch 2 hat begonnen ...

  • Die Old Lady lässt noch etwas auf sich warten, ...

  • wird aber in den nächsten Tagen auch in den Versand gehen.

Whiskyhaus Blog & News

Die Rubrik "Whiskyhaus Blog & News" ist von mir als Blog geschrieben. Die Einträge werden nach Erstellung nicht mehr überarbeitet. Sollten Sie also Interesse an dem ein oder anderen Produkt haben, können Sie die Verfügbarkeit in der Rubrik "Shop" prüfen.

  • Kurzbesuch im Burgund zum 30ig jährigen Firmenbestehen der Familie Couvreur

    Am Freitag musste im Laden die Farbe trocken und es wurden ein paar Arbeiten gemacht, bei denen wir nicht helfen konnten und die das Arbeiten für uns unmöglich gemacht haben. Da haben wir uns spontan dazu entschlossen eine kleine Stippvisite bei unseren Freunden in Frankreich zu machen.

    Was sollen wir sagen, es hat sich mehr als gelohnt. Dieses Jahr feiert man bei Michel Couvreur 30 jähriges Firmenbestehen und man hat für ca. Anfang Mai drei neue Abfüllungen angekündigt, aber fangen wir doch von vorne an …

    Morgens um 6:30 Uhr ging die Fahrt in Richtung Burgund/Frankreich los. Knapp 600 Kilometer später und mit einer Mischung aus Vorfreude und Neugierde fuhren wir gegen 12:30 Uhr am Ortsschild „Bouze lès Beaune“ vorbei, als kurz danach hinter der letzten Kurve, der aus Stein und Holz wahrgewordene Traum von Jean-Arnaud, dem Kellermeister und der Familie Couvreur auftauche, waren wir von den Socken! Was hat sich denn bitte schön hier seit letztem August alles getan hat :-O

    Familie Couvreur hat in direkter Nachbarschaft zum Familienwohnsitz und dem legendären Höhlenkeller, ein modern anmutendes Lagerhaus entstehen lassen, welches im unteren Bereich Platz für rund 500 Fässer bietet und in der oberen Ebene Platz für zwei Büros, eine Abfüllanlage, Etikettierbereich und vor allem einen Tastingraum bieten wird.

    Beim Bau hat man darauf geachtet, dass sich in moderner Form die Landschaft und die Materialen der Region wieder spiegel sollen. So will man viel Holz im Innenausbau verwenden und hat aus rund 600 alten (von Couvreur genutzten Sherry-Fässern) Bodenplatten machen lassen – diese sind noch nicht verlegt, wir konnten sie aber schon einmal begutachten und finden, dass mit ihnen ein Teil Kellergeschichte in die neuen Räume einziehen wird.

    Wozu überhaupt ein Lagerhaus? Wird sich jetzt der ein oder andere fragen. Die besondere Note der Michel Couvreur Abfüllungen kommt doch durch das Klima im alten Höhlenkeller und den besonders alten Sherryfässern. Stimmt und daran soll sich auch nichts ändern. Michel Couveur hat seine Whiskys immer in Schottland gekauft und meist Destillat genommen, welches schon ein paar Jahre in Schottland in Bourbon Fässern reifte. Mit dem neuen Lagerhaus will man nur noch New-Make einkaufen und diesen dann direkt in besonders alten Sherry, Madeira und Portfässern sowie ein paar ausgesuchten französischen Weinfässern reifen lassen. Die „Veredelung – sprich die klassische Reifung im Felsenkeller“ wird dann später genauso wieder stattfinden, wie man es seit nun fast 30 Jahren aus dem Hause Couvreur gewohnt ist. Wir erwarten, dass wir durch diese Umstellung im Reifungsprozess auch die nächsten Generationen Michel Couvreur Whisky ähnlich intensiv und lecker sein werden, wie wir es seit über 15 Jahren kennen und aktiv begleiten :-)

    Nachdem wir uns die Baustelle und das neue Lager angesehen haben, sind wir zusammen mit Jean-Arnaud nach Beaune gefahren und haben in einer kleinen, aber unglaublich gemütlichen Wein-Bar einen kleinen Happen zu uns genommen. Sollten Ihr mal in Beaune Station machen, schaut im „La Dilettante“ vorbei. Einfach Küche, aber mit den besten Zutaten und eine Wein- und Bierauswahl, die einen einfach nur glücklich macht. In dieser süffigen und leicht gefräßigen Atmosphäre gewährte Jean-Arnaud uns dann auch den ersten Einblick in das was da im Mai kommen wird.

     

    Vorab sein hier aber gesagt, dass die genauen Informationen zu den drei neuen Abfüllungen, die wir erhalten werden, von Frank Jerger von Whisky for Life – dem Michel Couvreur Experten in Süddeutschland und uns zusammen vorgestellt werden.  Dies wird noch etwas dauern, wir hoffen aber, dass Jean-Arnaud bei seinem Besuch im April auf der Whiskyfair in Limburg Proben für das geneigte Publikum – also Euch! Dabei haben wird ;-)

    Soviel können wir Euch aber schon einmal verraten, neben einer Abfüllung aus dem VIN JAUNE-Fass aus dem Jura und einer Abfüllung aus dem VIN DE VOILE-Fass wird es zum 30ig jährigen eine ganz, ganz, ganz besondere Abfüllung geben. Rund 400 Flaschen werden hier das Licht der Welt erblicken und es ist eine Assemblage aus drei außergewöhnlichen Fässern wo auch der legendäre BERE BARLEY vertreten ist.

    Und nun seit neugierig auf das was uns da im Mai erreichen wird und erfreut Euch an den Bilder.

    Euer Team vom Brühler Whiskyhaus

  • Gordon & MacPhail, Millburn 1974, 41 Jahre, 46% Vol. / 1920´s Blenders Professional Glass

    Liebe Freunde des Uisge Beatha,

    ich möchte euch heute ein neues Glas in Verbindung mit einem alten Whisky vorstellen. Es handelt sich zum einen um das 1920´s Professional Blenders Glass und zum anderen um einen Millburn aus 1974.  Zunächst kommen wir zum Glas von Elixir Distilliers. Die Londoner haben ein langes vergessenes Design neu aufgelegt. Warum der Aufwand? Das Glas soll dem Anwender die Aromen des Destillats besser und intensiver Auffächern als alle bisher dagewesenen Gläser. Die Optik, nun ja es erinnert mich eher an eine Öl Kerze als an ein Whiskyglas. Aber ich denke es ist eine reine Gewöhnungssache.

    Dann will ich zu nun zum wichtigsten kommen. Den Millburn. Es ist auch hier eine Premiere für mich. Einen Millburn hat man so gut wie nie im Glas, da die Brennerei 1985 stillgelegt wurde, und diese Abfüllung dann doch mein Budget sprengen würde. Daher gebührt mein Dank Marco, der mir diesen Dram zu Verfügung gestellt hat um Ihn für euch zu verkosten.

    Farblich ist es ein sattes Gold, welches das Samplefläschen verlässt. Im Blenders angekommen gebe ich ihm einige Zeit zum Atmen. Ich Schwenke derweil das Glas und beobachte die dicken Schlieren, welche am Rand hinunter Schleichen. Eines wird jetzt schon klar, die Aromen kommen stark gebündelt aus dem Glas hervor, anders als beim klassischen Glencairn oder dem Snifter. Nach gut einer halben Stunde an der Luft nehme ich das Glas gen Nase, und muss es direkt wieder weiter wegnehmen. Der Alkohol ist durch die Enge der Öffnung doch recht stark spürbar. Ich taste mich also wieder ran. Und dann kommt es geballt: Quitten, Aprikosen, Puderzucker, Zuckerwatte bis hin zum süßen Waffelteig. Das ist schon alles sehr fein gegliedert, das habe ich so nicht erwartet. Nachdem ich mich nun daran gewöhnt habe, rieche ich noch Birnen, Vanille, Malz und dezente Eiche. Florale Aromen kommen auch zum Vorschein und ich muss an eine sommerliche Bergwiese in den Allgäuer Alpen denken.  Das zusammen Spiel zwischen dem 1920er und dem Millburn passt bisher ganz hervorragend.

    Am Gaumen passiert zunächst recht wenig. Der Millburn baut sich recht langsam im Mund auf. Fast zärtlich bringt er auch hier die Aprikose hervor, welche mich nun eher an einen frischen und selbst gemachten Aprikosenquark auf der Almhütte im Gemstltal erinnert. Des Weiteren sind noch Honig, Vanille, Eiche und ein Streuselkuchen mit Mandeln zugegen. Zum Abgang hin wird es nochmal floral und kräutrig. Ein schöner sommerlich anmutender Dram, von dem ich gerne mehr im Regal hätte.

    Mein Fazit zum 1920´s Blenders Glass fällt sehr positiv aus. Zum verriechen ist es nahezu perfekt. Das Verhältnis Volumen zur Öffnung ist perfekt abgestimmt, sofern man beachtet das der Alkohol zunächst entweichen sollte, bevor mit dem Verriechen begonnen wird. Das Stechen ist sonst sehr heftig. Das trinken aus eben jenem Glas ist auch sehr angenehm, anders als von mir gedacht. Es gibt lediglich zwei klitzekleine Bedenken. Zum einen ist der Übergang zwischen Stil und dem Glas doch recht fragil, so dass man die Reinigung sehr behutsam ausführen sollte. Das zweite wäre, wie gibt sich das Glas bei Fassstärken jenseits der 60%?  Das werde ich demnächst noch testen. Ich bin froh, dass ich mir ein Glas zugelegt habe und werde daran noch viel Freude haben.

    Sowohl den Millburn von 1974 als auch das 1920´s Blenders Professional Glass könnt Ihr euch bei und Online-Shop bzw. Ladenlokal zulegen.

    Bis bald

    euer Team vom Brühler Whiskyhaus

    Autor: André Davepon (andresfeinenotes.de)

  • Best Dram, Glen Moray 1st Fill Amarone, 56,7% Vol. , Westport PX Octave Finish, 51,1% Vol.

    Hallo zusammen,

    heute habe ich für gleich zwei Abfüllungen im Glas. Es handelt sich um Abfüllungen aus dem Hause Best Dram. Den Eckdaten zu entnehmen wird es wohl ein süßer Beitrag werden, so habe ich einmal einen Glen Moray aus einem 1st Fill Amarone Cask und einen Westport mit einem PX Octave Finish für euch. Diejenigen unter euch welche mich schon etwas länger lesen, sei es hier auf Marcos Blog oder auf meinem, wissen das diese beiden Fassarten immer wieder eine Herausforderung für mich sind.  Das Süße ist nicht immer mein Fall. Dennoch nehme ich immer neue Anläufe um mich eventuell doch bekehren zu lassen.  Nun fangen wir einfach mal an, zunächst der Glenmor... äh Westport. Dieser 10jährige Westport hat ein Finish in einem PX Octave Fass erhalten, wie lang dieses ausgefallen ist kann ich nicht sagen. Und es kamen, bedingt durch die größe des Octave Faßes, exclusive 71 Flaschen auf den Markt.

    Kupferbraun gibt er sich die Ehre in meinem Glencairn. Schon beim Eingießen kommen mir satte süße Backpflaumen gespickt mit Walnüssen entgegen. Diese Backpflaumen werden auf einem Bett von frischen und lauwarmen Marzipanschaum serviert. Je näher man die Nase an das Glas führt, um so mehr Kraft liegt in der Süße. Die einzige Abwechslung ist der doch recht stechende Alkohol. Während die Süße weiter an Kraft zulegt, verliert der stechende Alkohol an derer bleibt dennoch spürbar. Insgesamt habe ich nur schwere süße in der Nase und beschließe mir den ersten Schluck zu genehmigen.

    Cremig schwer füllt er den gesamten Mundraum aufeinmal aus. Hier wirkt der Alkohol kaum noch bzw. gibt er sich sehr viel Mühe um im Hintergrund zu bleiben. Rosinen, Backpflaumen, Vollmilchschokolade, Marzipan und eine ganz dezente Würze geben sich die Klinke in die Hand. Der Abgang ist dementsprechend lang, süß und wärmend. Sehr lang sogar.

    Das war schon ein richtiges PX Brett. Nun ersteinmal einen ordentlichen Schluck Wasser um die Rezeptoren auf den Glen Moray vorzubereiten.

    HIer habe ich nun einen 11jährigen Glen Moray welcher ein Finish in einem 1st Fill Amarone Fass erhalten hat. Ebenso wie beim Westport kann ich auch hier nichts zur länge des Finishes sagen. Auch hier kamen lediglich 240 Flaschen auf den Markt.

    Der Glen Moray fällt ein wenig heller aus als der Westport. Ein schöner kupferner Ton ergießt sich im Glas. Die Aromen sind nicht ganz so auf Freiheit bedacht wie zuvor. Die 56,7% stechen auch hier zunächst leicht in der Nase. Verflüchtigen sich aber doch recht schnell und es bleibt ein kühlender Eindruck zurück. Der erste Eindruck fällt ein wenig muffig aus. Das habe ich eigentlich bei allen Amarone Finishes oder Reifungen. Ich denke das ist die Eigenart der Amarone Weine. Es schließt sich ein lauwarmer Obstkuchen an. Das teigige mit den frischen Obstaromen ergibt zusammen mit der leichten muffigkeit ein schönes Gesamtbild. Nach einiger Zeit kommt das, ich nehme es stark an, ursprüngliche Bourbon Fass durch. Würzig süße Vanille Aromen mischen sich unter den Obstkuchen.

    Der erste Schluck wirkt bei mir direkt Speichelfluss anregend. Auch hier habe ich die teigigen Noten es Kuchens. Vanillecreme mit leichen Röstaromen runden den ersten Schluck ab. Der zweite Schluck bringt die süßen Weinaromen, die ein Amaronefinish ausmachen, hervor. Es wird insgesamt süßer und cremiger am Gaumen. Der Abgang ist auch hier lang und süßliche, allerdings wird dieser mit deutlich mehr Würze begleitet. Das dämt die süße ein wenig ein.

    Zeit für ein Fazit. Die beiden Abfüllungen zählen Eindeutig zu den süßeren ihrer Zunft, für mich persönlich zu süß. Aber gut das die Geschmäcker verschieden sind. Anscheinend haben die beiden euren Geschmack derart gut getroffen, dass diese leider schon ausverkauft sind während ich diese Zeilen verfasst habe.

    Bis bald

    euer André

    Autor: Andre Davepon

    ( andresfeinenotes.de )

     

  • Gordon & MacPhail, Strathisla 45 Jahre 1969 - 2014

    Hallo zusammen,

    es kommt nicht oft vor das ich so einen altehrwürdigen Tropfen im Glas habe. Dieses Ereignis möchte ich Teilen und euch meine Eindrücke dazu schildern.

    Eine Farbe zum niederknien: sattes Kastanienbraun wogt im Glas hin und her. Dabei wabert mir schon ein Potpurrie aus Trockenfrüchte entgegen. Es ist so ein Moment, in dem man sich in seinen Sessel kuschelt und den Regen draussen Regen sein lässt, und einfach nur genießt.

    Der Dram zieht in öligen Bahnen die schlieren am Glas. Man hat das Gefühl die Tropfen der Schlieren wollen ewig herab rinne. So ölig kommt er daher. Die Aromen strömen nur so aus dem Glas, man braucht die Nase gar nicht richtig in das Glencairn halten.  Neben den bereits angesprochenen Trockenfrucht Potpourrie, habe ich noch Orangen gespickt mit Vanilleschoten und Rosinen, Walnüsse, altes Leder, rote reife Trauben und auch die Eiche vom Fass.

    In der Anlage gibt sich  Bob Dylan  die Ehre gibt und fragt: Wie lange wohl ein Berg existiert, bis er ins Meer abgetragen wurde...  Ich lasse den Aromen weiter Ihren lauf. Ich finde keine neuen, aber wie ich finde werden die bereits erkannten Aromen noch intensiver. Nach gut 40 Minuten nehme ich dann einen Schluck. Cremig lässt er sich im Mundraum nieder. Ein Teppich aus Samt belegt die Zunge. Was für ein Anfang.  Zunächst habe ich ein Marzipanbrot aus Lübeck an das ich denken muss. So sehr habe ich die Mandeln am Gaumen. Eine süße macht sich breit. Auch hier habe ich die mit Vanilleschoten, hinzu kommt noch zarten Abrieb einer Orangenschale und Aprikosenmarmelade. Nun kommt das Fass durch, satte Eichearomen, allerdings ohne bitter zu werden oder zu kratzen. Sehr harmonisch.

    Der Abgang ist lang. Sehr lang und angenehm warm. Wie ein warmer Obstkuchen dekoriert mit frischen Walnüssen. Begleitet wird diese Kuchen von der , angenehmen, Eichenfracht und eine schönen süße.

    Ich habe selten so einen komplexen und ausgewogenen Whisky im Glas gehabt. Sherry ist ja eigentlich nicht unbedingt meins, aber hier muss ich meinen Hut ziehen. Ganz großes Kino. Solltet Ihr nun auf den Geschmack gekommen sein, merkt euch folgenden Termin:

    Am 19.01.2019 findet ein grandioses Gordon & MacPhail Strahtisla Raritäten Tasting statt. Noch gibt es Karten. Der jüngste Strathisla ist an diesem Abend 40 Jahre und der älteste zählt 59 Jahre. Karten könnt Ihr gerne im Laden oder aber auch bequem im Shop ordern.

    Autor: André Davepon

  • Douglas of Drumlanrig, Glen Grant 18 Jahre 1995 - 2013

     

    Hallo zusammen,

    bei Glen Grant denken viele an den Standart 10er für knappe 30,- aus dem Supermarkt. Oder an die ganz alten Abfüllungen aus den 50er oder 60er Jahren. Man liest oder hört auch nicht wirklich viel über diese Destille. Darum habe ich heute ein paar Eindrücke eines 18 jährigen  Glen Grant, welcher 1995 destilliert und 2013 mit 46% Vol. abgefüllt wurde.

    Elegant wiegt der glass goldene Dram im Glas hin und her. Die Schlieren ziehen schell ihre Bahnen. Schon beim Schwenken kam mir Wölkchen von Puderzucker entgegen. Jetzt , als das Glas direkt an der Nase kreist, habe ich einen schönen Mix aus Puderzucker, Kokosflocken und  Eiche. Mit ein wenig Luft kommen noch geschälte Zitronen, welche im frisch gemähten Gras liegen, hinzu. Das Ganze verpackt mit der Bourbonfass typschischen süße.

    Am Gaumen kommt er ölig und leicht kühl an. Die Kühle entwickelt sich aber schnell zu einer Creme aus Vanille, Zitrone und Blütenhonig. Dezent parfümiert wirkt er. Nichts destotrotz setzt unvermittelt der Speichelfluss ein. Eine würzige Eichenfracht setzt nun ein. Zusammen mit den süßen Aromen der Creme ein schönes zusammenspiel.

    Der Abgang ist , für die 46% Vol. , doch erstaunlich lang und elegant, süß und dezent würzig.

    Ich finde dieser 1995 Glen Grant hat was. Er ist nicht die Komplexität in Person, sondern eher easy drinking, aber das ist mittlerweile auch ein besonderes Merkmal. Und dann auch noch mit entspannten 46% Vol. abgefüllt.  Ein idealer Dram um entspannt einen Abend mit seinen Freunden zu genießen, vielleicht auch für diejenigen die nicht so Whiskyaffin sind.

    Bei uns im Laden ist er für € 89,50 zu haben.

    Sláinte mhath

    euer André

     

    Autor: André Davepon

  • Neues aus dem Hause Michel Couvreur

    Zwei neue Abfüllungen aus dem Hause Michel Couvreur haben bei Frank Jerger von Whisky for Life und uns Einzug gehalten.

     

    Der neue Fleeting reifte für über 10 Jahre in einem Cream Sherry Cask und wurde mit 49,5% Vol. ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration abgefüllt.

    Wie immer handelt es sich bei dem Fleeting um ein Single Cask und ganz wie der Name es verlauten lässt, ist diese flüchtige Erscheinung aus dem Hause Couvreur auf 832 Flaschen weltweit begrenzt. Frank und wir haben aber ein paar Flaschen für Euch abstauben können :-)

     

    Der aktuelle Fleeting ist ein sanfter fast schon feingliedriger Whisky. Der Alkohol ist gut eingebunden und er verweilt ölig, samtig auf der Zunge und am Gaumen. Leder, Sherry, getrockene Früchte und Zartbitterschokolade geben ihm seinen spezifischen Charakter.

     

    Die zweite Neuerscheinung ist besonders für Jean-Arnaud - den nun seit 20 Jahren im Unternehmen befindlichen Kellermeister - eine Herzensangelegenheit.

    Er nennt den "High Privacy" sein Kind und präsentiert mit dieser leicht rauchigen Abfüllung 20 Jahre Hingabe im Keller des Michel Couvreur. Besonders Liebhaber von Lakritzpastillen werden diese Abfüllung feiern. Der leichte Hauch von Lakritz, feine Rauch- und Aschenoten, natürlich Sherry und Dörrobst sowie eine Wundervolle Komplexität machen diese Jubiläums-Abfüllung zu einem ganz besonderen Highlight.

     

    Reifen durfte der 20 Jahre alte Gesell in einem PX Sherry Cask und wurde in Fassstärke von 43,8% Vol., ohne Farbstoff und ohne Kältefilltration abgefüllt. 781 Flaschen haben das Licht der Welt erblickt und auch hier konnten wir ein paar Fläschchen für den deutschen Markt abstauben.

  • Gordon & MacPhail , Caol Ila, 2004, Herimitage Finish


    Hallo zusammen,

    meine heutigen Notes führen uns auf die schöne Isle of Islay. Der Inbegriff von rauchigem und torfigem Whisky. Genauer gesagt auf die Ostseite der Insel, an den Sound of Islay, zu Caol Ila. Für mich typisch an Caol Ila Abfüllungen ist, dieses speckige ( manche sagen auch dazu Benzinnote ) Aroma. Kräftig und ungestüm. Jedoch perfekt für die diversen Varianten von Finishes.  Der heutige Dram reifte zunächst 10 Jahre in 1st Fill Bourbon und Refill American Oak Casks, um dann noch mal für 3 Jahre in einem Herimitage Fass veredelt zu werden. Abgefüllt wurde das Ganze mit 45% Vol., für einen Caol Ila recht ungewöhnlichen Alkohlgehalt. Wird dieser von Unabhängigen Abfüllern zumeist Fassstark abgefüllt.

    Der kupfer Farbene Dram zeichnet, ölig schwer, schöne Kirchenfenster an den Glasrand. Dabei verströmt er seine rauchigkeit. Allerdings recht dezent wie ich finde. Nachdem der erste Rauch verschwunden ist, kommen Rosinen, Datteln, Marzipan getragen von einer feinen würzigen Eichennote zum vorschein. Es wirkt sehr homogen, die 45% Vol. sind perfekt, und viel mehr dürfte es auch nicht sein.

    Am Gaumen gibt sich auch hier zunächst der Rauch die Ehre. Allerdings eher Dezent. Hat man diese erste rauchige Fracht verarbeitet, wirkt der Dram adstringend. Allerdings ohne seine Fruchtigkeit zu verlieren. Wärmend wechseln sich rote Früchte wie Trauben, Rosinen und leicht nussig süße Noten ab. Die Süße habe ich in Form eines Nougatbrotes aus der Hansestadt Lübeck. Das nussige lässt sich schwer einordnen. Nach einer Weile des Überlegens habe ich es: japanische Nussmischung trifft es gut. Der Abgang ist Speichelfluss anregend und herrlich lang. Hier macht sich mehr und mehr der Einfluss des Holzes bemerkbar. Aber ohne bitter zu wirken.

    Einen Klasse Caol Ila haben die Mannen aus Elgin da auf den Markt gebracht. Ein Caol Ila der anderen Art. Elegant statt ungestühm. Weich statt kantig Rauh.

    Bei uns im Shop ist er aktuell für 84,90 € zu haben

    Autor: André Davepon

  • The Grainman, Port Dundas , 1999 , 18 Jahre

    Hallo zusammen,

    Grain oder nicht Grain ? Das ist zumeist eine Frage, welche sich die geneigten Whisky-Genießer stellen. Viele entscheiden sichdann zumeist für den Single Malt, da diese meist in der gleichen Preisklasse liegen wie die Grains. Ich persönlich bin Grain Whiskys nicht abgeneigt und möchte für euch heute einen 18 jährigen Port Dundas verkosten. Meadowside Blending hat diesen Single Grain, aus einem Bourbon Hogshead [ Cask N° 603936 ], unter dem Label "The Grainman" auf den Markt gebracht.

    Mit seinem fahlen gelblichen Schimmern, erinnert mich der Dram an einen schönen Riesling aus den Hängen an der Mosel. Die ersten Schwaden von frischer Vanille erreichen meine Nase. Grains laufen oft die Gefahr, metallische Aromen zu verströmen. Der Port Dundas macht derer keine Anzeichen. Sehr schön. Weiterhin finde ich noch Aromen von älteren Äpfeln und Stachelbeeren. Begleitet werden die hellen Früchte von einem angenehm würzigen Unterton und Karamell.

    Am Gaumen geht es kräfiger als gedacht zur Sache, wurde er doch "nur" mit 50.1% Vol. abgefüllt. Es ist eine gute Grundlage für den Aromentransport. Neben den Äpfeln und Stachelbeeren habe ich noch Kokosnuss und nussige Noten ( Walnüsse ? ) . Der Abgang, ist für einen Grain, doch recht lang und fruchtig.

    Die Nase gefällt mir einen ticken besser als der Geschmack am Gaumen. Dennoch ist es ein sehr guter Single Grain, den ich mir persönlich ins Regal stellen würde bzw. bei Zeiten werde.

    Im Shop ist er aktuell für 66,90 € erhältlich.

    Autor: André Davepon

  • Penderyn Ex-Tawny Port Single Cask

    Whisky ist Teufelszeug! Wusstet Ihr wahrscheinlich schon, aber in Wales führte diese Ansicht dazu, dass im Jahr 1898 die letzte Destillerie ihre Produktion einstellte. Schuld war die Abstinenzbewegung, welche Ende des 19., Anfang des 20 Jahrhunderts ihren Höhepunkt erlebte. Erst mit der feierlichen Eröffnung der Penderyn Brennerei im Jahr 2000 unter der Schirmherrschaft des Prinz of Wales erlebte die walisische Whiskytradition ihre Wiedergeburt.

    Herzstück der Produktionsanlage ist die Faraday-Brennblase, auf der in einer nur einstufigen (!) Pot-Still-Destillation der Gerstenbrand entsteht. Neben der Dragon Range (Penderyn Legend, Myth, Celt) und der Welsh Gold Range (aktuell Madeira, Peated, Sherry- und Portwood), füllt die Brennerei auch einige Single Casks ab. Für den deutschen Vertrieb Schlumberger - A Dram for Everyone erschien nun ein solches Einzelfass. Der Single Malt, welcher in einem Ex-Tawny Portweinfass (Nr. PT262) reifen durfte, wurde im Januar 2012 destilliert und kam im April 2018 in die Flasche, abgefüllt mit 59,0% vol. und wie bei Penderyn üblich, nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.

    Wenn ich das so lese, erwarte ich einen jungen, spritzigen und sehr fruchtigen Single Malt. Genau das ist auch der erste Eindruck, den dieser Single Cask nach dem Einschenken vermittelt. Ein Korb roter Früchte und Getreide. Süßes Malz und Butterkekse werden begleitet von fruchtigen Aromen frischer Johannisbeeren, Pflaumen und Erdbeeren, spritzigem Zitronensaft und einem Hauch Salz. Erinnert mich zunächst an diese Tütchen mit dem Brausepulver, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich sind, bevor Noten von Milchschokolade und Waldhonig wieder für mehr Süße in der Nase sorgen. Der Alkohol ist durchaus spürbar, hält sich aber noch höflich zurück.

    Das ändert sich rasch am Gaumen. Da schiebt er schon mächtig an. Bei 59,0% vol. sicher zu erwarten, obgleich ich schon ebenso junge Single Malts mit hohem Alkoholgehalt genießen durfte, wo der Alkohol eleganter eingebunden war. Leicht pelzig-muffiges Gefühl auf Zunge. Die roten Früchte sind direkt wieder da: Johannisbeeren, frisch aufgeschnittene Pflaumen, Erdbeeren, Himbeeren und ich meine auch Hagebutten zu schmecken.

    Eine pfeffrige Schärfe bleibt zurück und mündet in einem trockener werdenden, nicht allzu langen Finish mit Noten von Zartbitterschokolade, Malz und Erdbeeren.

    Fazit

    Die erste Single Cask Abfüllung von Penderyn die ich probieren durfte. So richtig warm geworden bin ich damit nicht, was aber nichts mit der Qualität dieses walisischen Single Malts zu tun hat, sondern einfach daran liegt, dass er meinen Geschmack nicht getroffen hat. Wer einen jungen, kraftstrotzenden und fruchtig-spritzigen Whisky sucht, der sollte ihn sicher einmal probieren.

    Im Shop ist er aktuell für 69,90 € erhältlich.

    Autor: Björn Bachirt

     

  • Ballechin Double Feature - Bourbon vs. Sherry

    Mit Edradour und der rauchigen Variante Ballechin bin ich zugegebener Maßen lange Zeit nicht warm geworden. Die Abfüllungen von Edradour wollten mir einfach nicht so recht gefallen und in Sachen "Rauch" zog es ich mich eher nach Islay oder auf die Isle of Mull. Tja, und dann erschien kurz vor Weihnachten letzten Jahres in der Local Dealer Selection von Signatory Vintage bei einigen ausgewählten Fachhändlern ein unbeschreiblich guter, 11jähriger Ballechin als Einzelfassabfüllung aus einem Sauternes Fass. Für mich war diese Abfüllung ein "Hallo-Wach-Erlebnis" und vielleicht doch der Beginn einer Freundschaft. Man kann ja immer noch dazu lernen...

    Diese Woche brachte Edradour in Deutschland zwei neue Einzelfassabfüllungen auf den Markt, jeweils 12 Jahre gereift, und zwar ganz klassisch einmal in einem Bourbon Cask und einem Oloroso Sherry Cask, beide in Trinkstärke mit jeweils 46% vol. Eine gute Gelegenheit, diese Neuerscheinungen einmal im direkten Vergleich gegeneinander zu verkosten und Euch meine Eindrücke mitzuteilen.

    Ballechin 12 Jahre Bourbon Cask

    Dieser Ballechin trägt die Fassnummer #402, destilliert am 13.12.2005 und abgefüllt 16.03.2018, limitiert auf 298 Flaschen.

    Direkt nach dem Einschenken strömt mir ein leicht speckiger Rauch entgegen, an den sich die Nase aber recht schnell gewöhnt. Klassische Bourbonfassnoten schieben den Rauch schon nach kurzer Zeit beiseite, so ist jedenfalls mein Eindruck. Reife Bananen, Biskuit, reife, saftige Pfirsiche und Nektarinen, Kokos, Ananas und Papaya - ein wahrer Früchtekorb, getragen von Honig- und Vanillenoten, Marzipan und weißer Schokolade. Das ist der Grund, warum ich Bourbonfassreifungen in dieser Jahreszeit so mag. Frisch, fruchtig, süß und gefällig. Der Alkohol ist angenehm eingebunden. Malz und Getreidenoten, Mandeln und ein wenig Ingwer kommen nun hinzu. Die fruchtige, cremige Süße bleibt.

    ...und setzt sich am Gaumen fort. Tropfende Honigwaben und saftige Pfirsiche, Nektarinen und Bananen im Zusammenspiel mit viel Getreide, Biskuitteig, Malz und einem Hauch Pfeffer. Mit jedem Schluck wird die Honignote intensiver.

    Der Nachklang ist mittellang, bleibt weiterhin süß und fruchtig. Nun sind es eher getrocknete Apfel- und Zitronenscheiben, Bananenblätter, etwas Karamell und Milchschokolade. Schlichtweg lecker, angenehm und rund.

    Ballechin 12 Jahre Oloroso Sherry Cask

    Die zweite Abfüllung kommt aus einem Oloroso Sherry Cask mit der Nummer #370, wurde am 01.12.2005 destilliert und am 15.03.2018 abgefüllt. Das Fass ergab 371 Flaschen.

    Auch hier ist es zunächst ein ganz zarter, speckiger, an geräucherten Schinken erinnernder Rauch, der aus dem Glas strömt, einen Moment verweilt, um gleich danach den Raum freizugeben für reichhaltige, süße Karamell- und Toffeenoten. Etwas Tabak kommt hinzu, schwarzer Tee mit einem Hauch Zimt, viel Schokolade, Malz und Eiche sowie einem Korb voller Walnüsse.

    Der Antritt am Gaumen fällt zu Beginn ebenfalls süß aus. Karamell und Toffee geben den Ton an, gefolgt von fruchtigen Erdbeeren, Johannisbeermarmelade und der Würze von Nelken und Zimtstangen.

    Der Nachklang ist hingegen betont nussig. Die Walnüsse sind zurück, begleitet von der stets präsenten Karamellsüße, ein wenig Holz und Tabak. Was mir hier besonders gut gefällt: Diese Fassreifung wird zu keinem Zeitpunkt besonders bitter oder trocken, bleibt eher süßlich, nussig mit dezenter Frucht. So mag ich es. Ich bin einfach kein Freund davon, wenn es zu trocken oder würzig im Nachklang wird.

    Fazit

    Zwei gelungene Einzelfassabfüllungen mit einer schönen Aromenvielfalt, angenehm zu trinken, süffig und nicht zu schwer. Welchen ich bevorzugen würde - ich weiß es nicht. Beide haben ihre Vorzüge. Anfangs lag der Oloroso Sherry Cask etwas vorne, weil ich den Eindruck hatte, er harmoniert ein wenig besser mit dem speckigen Rauch. Am Ende war es dann jedoch die Bourbon Cask Reifung, die mich mehr angesprochen hat. Wie immer Geschmackssache. Ballechin und ich sind doch noch Freunde geworden...

    Beide Abfüllungen sind aktuell im Shop für 59,90 € (0,7 Liter) erhältlich.

    Autor: Björn Bachirt

  • The Old Friends - Glen Moray, 10 Jahre, 2007/2018

    Schon seit Jahren vertraut das Brühler Whiskyhaus auf die Qualität der Whiskys von Michel Reick. Von Beginn an hatten wir die ersten Abfüllungen von Best Dram im Sortiment und auch 2016 waren wir dabei, als Michel "nach den Sternen griff" und mit "Scotch Universe" eine weitere erfolgreiche Marke auflegte.

    Nunmehr erschien mit "The Old Friends" sein drittes unabhängiges Label. Selbstverständlich haben wir auch die erste Abfüllung hieraus, einen 10jährigen Glen Moray, in unser Sortiment aufgenommen. Zum Verschenken, oder schenken lassen - dazu ist die "Old Friends" Reihe gedacht, denn auf dem kleinen Anhänger um den Flaschenhals darf der Beschenkte mit Schenkungsdatum eingetragen werden. Dazu noch gleich von Hand signieren und fertig. Eine Verpackung braucht es da nicht mehr. Auf dem ansprechend gestalteten Etikett finden sich mithin alle Informationen, die der geneigte Whiskyliebhaber braucht: Name der Brennerei, Alter, Destillations- und Abfülldatum, Anzahl der Flaschen, Fassnummer und Alkoholstärke.

    Obwohl Glen Moray besonders für seine Wein-Finishes bekannt ist, reifte dieser Single Malt in einem American Bourbon Barrel, wurde im November 2007 destilliert und im Mai 2018 auf Flaschen gezogen. Fass Nummer 5662/2007 ergab 256 Flaschen. Er kommt in Fassstärke mit 57,0% vol., nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.

    Wir haben ihn für Euch einmal verkostet:

    Die Farbe erinnert an helles reifes Korn. Trotz der 57,0% vol. fällt er in der Nase zunächst erstaunlich weich und fast schon mild aus. Helle Früchte und Getreide geben den Ton. Der erste Gedanke gilt einer warmen Pfirsichtarte, Bananen, Ananas und Kokos. Intensive Vanillenoten strömen aus dem Glas, Vanillepudding bis hin zu Creme Brûlée, die nach einer Weile im Glas von einem Duft nach Gras, Getreide, Honig und grünen Äpfeln begleitet wird.

    Auch beim ersten Schluck stelle ich mir zunächst die Frage: Wo ist der Alkohol? Der erste Antritt ist zunächst noch recht zurückhaltend. Erst nach hinten heraus entfaltet er seine Kraft und transportiert eine intensive Aromenfracht. Vanillepudding, ausgekratztes Vanillemark begleitet von frischen Äpfeln und Zitronen, etwas zart bitterem Zitronenabrieb und Ingwer.

    Apfel, Zitrusnoten und Vanille bestimmen auch den Nachklang. Ingwer, Zitronenschale und Eiche sorgen dafür, dass die Süße von einer leichten Bitterkeit abgelöst wird.

    57,0% vol. erlauben je nach Vorliebe auch das Spiel mit der Zugabe von Wasser, so dass jeder seine gewünschte Trinkstärke einstellen kann. Für meinen Geschmack verliert er damit allerdings etwas und flacht ein wenig ab.

    Ob nun als Geschenk, oder doch einfach zum selber genießen, hier bekommt man für 65 € (0,7 Liter) eine rund herum gelungene Bourbonfassreifung, fruchtig, intensiv und frisch.

    Autor: Björn Bachirt

  • Tipperary Triple Wood Cask Finish 2007, 57,78% vol.

     

    Aus dem Süden Irlands, genauer gesagt dem County Tipperary und der dort ansässigen gleichnamigen Boutique Distillery stammt diese Neuerscheinung: Der Tipperary Triple Wood Cask Finish. Ein Single Malt, destilliert im November 2007 und abgefüllt im Mai 2018, 10 Jahre alt, nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert. Die Brennerei ist noch in der Entstehung, weshalb die Marke derzeit als unabhängiger Abfüller auftritt.

    There and back again - Hin und wieder zurück

    Für dieses limitierte Batch wurden drei Sherry Butts ausgewählt. Die darin gereiften Whiskeys erhielten sodann ein zusätzliches Finish in jeweils drei unterschiedlichen Fässern, und zwar einem Madeira Cask sowie zwei Rotweinfässern. Im Anschluss daran wurden das Madeira Cask sowie die beiden Weinfässer wieder entleert und der Whiskey durfte dann erneut in in einem Sherry Butt nachreifen. Abgefüllt wurde er sodann in Fassstärke mit satten 57,78% vol.

    Das Ergebnis haben wir für Euch einmal verkostet und unsere persönlichen Notizen niedergeschrieben:

    Notes

    Satte, dunkle, kupferrote Farbe. Einmal im Glas geschwenkt, zieht er schöne lange Schlieren, die am Rand hinuntergleiten. Die erste Eindruck ist noch recht verhalten. Rosinen und Feigen, ein wenig Karamell und eine angenehme feine Würze frischer Kräuter (Majoran, Rosmarin). Hinzu kommt ein intensives nussiges Aroma (Haselnüsse, Paranüsse). Trotz des hohen Alkoholgehaltes fällt erstaunlich weich aus.

    Am Gaumen sieht es da schon anders aus. Dort entwickelt dieser Malt einen kräftigen Antritt. Süß, mit vollmundiger Textur und einem Hang zu leichter Adstrigenz. Datteln, Feigen und Rosinen entfalten ein unverwechselbares Sherryaroma und dennoch haben die Fässer den Malt nicht erschlagen, wie ich zunächst ein wenig befürchtet hatte. Der typische irische Charakter kommt noch schön durch. Da versteckt sich doch sogar noch ein Hauch Zitrus und Menthol im Hintergrund. Haselnüsse, würzige Kräuter und schwarzer Pfeffer runden das Bild ab.

    Der Nachklang fällt recht lang und noch einmal fruchtbetonter aus. Dunkle Beeren (Brombeere, Johannisbeere), getrocknete Pflaumen und die stets präsenten Kräuter. Ein Hauch von Zarbitterschokolade sorgt für eine feine Bitterkeit.

    Der Tipperary Triple Wood 2007 ist derzeit im Shop erhältlich und kostet 81,90 € (0,7 Liter).

    Autor: Björn Bachirt

     

  • Port Charlotte 10 Jahre „Collection de fûts francais“ A Dream of Scotland

    Ein in jeder Hinsicht heißer Tag geht langsam in den gemütlichen Teil über. Haben wir den Feiertag (zummindest in NRW) heute doch genutzt um einiges im Ladenlokal auf Vordermann zu bringen, so möchten wir Euch jetzt noch eine traurige und schöne Nachricht zugleich verkünden.

    Mit der vierten Port Charlotte Abfüllung in unserer „A Dream of Scotland“ Serie präsentieren wir eines der letzten Label dieser Art – aber bitte keine Angst, weitere Serien unserer Eigenabfüllungen werden natürlich folgen.

    Nachdem wir 2017 unseren ersten Port Charlotte aus dem Amarone Cask abgefüllt haben, folgte in den letzten Monaten unsere Port Charlotte Doublette der beiden französischen Grand Crû Häuser. Der vierte Part unserer PC-Geschichte trägt auch wieder eine französische Handschrift. Die ersten Jahre seines Darseins durfte sich unser Islay-Liebling in einem französischen Cognac Fass vergnügen, welches er dann aber gegen ein sattes französisches Rotweinfass eintauschte. Die „Collection de fûts francais“ vereint somit rauhe schottische Whiskyseele mit französischer joie de vivre (Lebensfreude).

    Wie immer wurde nicht kühlfiltriert und ohne Farbstoff abgefüllt. Mit 54,7% vol. erblicken 383 0,5l-Flaschen des Licht der Welt.

    Um den Ablauf für uns etwas einfacher zu gestalten, werden wir den Port Charlotte zusammen mit den übriggebliebenen Flaschen des am Samstag stattfindenden „Blogger & Youtuber Meet & Greet“ am Freitag, den 08. Juni 2018 um 19:00 Uhr in den Vorverkauf geben.

    ACHTUNG !!!! Wir sind immer noch ein kleiner Laden und ein Teil unserer Mitarbeiter geht im Juni in Urlaub – soll heißen, die Arbeit muss auf noch weniger Hände verteilt werden. Aus diesem Grund findet der Versand der Bestellung erst ab dem 29. Juni 2018 statt.

    Und nun das wichtigste überhaupt: „Was kostet der Spaß“?

    Die Großflasche des Port Charlotte 10 Jahre „Collection de fûts francais“ A Dream of Scotland – Single Malt Scotch Whisky (2007 / 54,7% Vol. / 0,5l) liegt bei 84,90 Euro

    Das Sample Port Charlotte 10 Jahre „Collection de fûts francais“ A Dream of Scotland – Single Malt Scotch Whisky (2007 / 54,7% Vol. / 0,1l) liegt bei 18,50 Euro

    Die Großflasche des Speyside Secret 10 Jahre „Special Bottling 2018 for Blogger & Youtuber Meet & Greet“ – Refill Sherry Cask - A Dream of Scotland – Single Malt Whisky (58,5% Vol. / 0,7l) liegt bei 69,90 Euro (wovon 10% des Flaschenpreises an einen guten Zweck gespendet werden).

  • Blogger & Youtuber Meet & Greet

    Plakat 3

    Im Spätherst 2016 haben sich im Whiskyhaus ein Hand voll Whisky-Blogger und Youtuber zu einem gemütlichen Stelldichein versammelt. Der Abend verflog wie im Schlaf und es wurde gefachsimpelt, viel gelacht und vor allem Whisky genossen. Nach dem Abend war uns allen klar, dass wir dieses Treffen unbedingt wiederholen möchten.

    Und zu dieser Wiederholung möchten wir heute ganz herzlich einladen. Wir?! Das ist eine Hand voll Whiskyverrückter, die gerne Ihre Eindrücke mit Ihnen teilen möchten. Sie werden unteranderem folgende Personen persönlich antreffen können, mit Ihnen fachsimpeln, eventuell Videos machen und einfach einmal die Personen hinter dem Blog und der Kamera kennen lehren.

    Andre Davepon (andreswhiskyecke.com)
    whiskyexperts.de
    Norman Bartel (whiskybabbler)
    Jason Bourbon (whiskyjason)
    Dirk Lunken (Maltkanzlei)
    Petra Milde (meinwhisky.com)
    Björn Bachirt (whiskydiaries.de)
    Daniel Beuthner (GoetterfunkenTV)
    und einige mehr ...

    Am Samstag, den 02. Juni 2018 werden wir von 10:00 bis 16:00 Uhr für Sie da sein.Für den Genuss ist für jeden Besucher der erste Dram und die erste Grillwurst gratis.

    Zusätzlich wird es eine besondere A Dream of Scotland Abfüllung „Bottled for Blogger & Youtuber Meet & Greet 2018“ geben, von deren Verkaufserlös 10% an einen guten Zweck gespendet werden. Welche Abfüllung wir hier für Sie ausgesucht haben, werden wir Ihnen aber auch noch nicht verraten, um die Spannung noch etwas aufrecht zu erhalten.

    Wir alle würden uns riesig über Ihren Besuch freuen und können Ihnen nur dringend raten mit der Bahn, dem Fahrrad oder mit zusätzlichen Fahrer anzureisen, da wir an diesem Samstag rund 350-400 Flaschen Whisky in Ausschank haben werden.

  • 5 neue Best Dram Abfüllungen

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    Heute sind die neuen Leckerlis von Best Dram bei uns eingetroffen.

    Direkt schon einmal den Glenallachie aufgerissen und die erste Nase genommen – sehr vielversprechend :-)

    Aber lest doch einfach selber:

    Dark Secret Vol. V 23 Jahre – 1st Fill Sherry Cask – Best Dram – Blended Malt Scotch Whisky (1994 / 53,6% Vol. / 0,7l) á 94,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: angenehme Schärfe am Anfang, gepaart mit unglaublicher Süße, Komplexität bis zum Schluss, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte

    Nase: fett und perlig, getoastete Eiche, Vanillecreme, Schokomousse

    Finish: lang und wärmend, immer noch zuckersüß

     

    Glenallachie 8 Jahre – 1st Fill Sherry Butt – Best Dram – Single Malt Scotch Whisky (2009 / 62,5% Vol. / 0,7l) á 68,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: Fette Aromen von dunkler Schokolade und reifen Pflaumen. Gepaart mit einer feinen Vanillecreme Note.

    Nase: Schwer und komplex. Viele dunkle Aromen und einen Hauch von Haselnuss

    Finish: Lang und ausdauernd, dabei niemals langweilig

     

    Islay Malt 9 Jahre – PX Cask Finish – Best Dram – Islay Single Malt Scotch Whisky (2008 / 58,1% Vol. / 0,7l) á 88,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen:  trockener, kräftiger Antritt, der Torf aus der Nase kommt erst nach ein paar Sekunden, dafür umso gewaltiger. Begleitet von einem Fruchtkompott aus Birne und Zitrusfrucht. Gewaltige Vielfalt an Geschmäcker

    Nase: feuchter Torf, den man gerade ins Feuer geworfen hat, gepaart mit frischen Aromen von Grapefruit und Birne

    Finish: der Torfrauch bleibt ausdauernd am Gaumen, während die Fruchtaromen so langsam verschwinden. Toll...

     

    Trail of Tears 14 Jahre – Fresh American Oak – Best Dram - Tennessee Bourbon (2003 / 50,9% Vol. / 0,7l) á 98,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen:  Kräuter im Antritt, die sich dann in eine wunderbare Komposition von Apfelkuchen und Brownies wandeln. Mundfüllende Komplexität, wie man sie von einem Bourbon nicht erwartet.

    Nase: Kräuter ohne Ende, fast schon wie Likör, frisch gebackenes Brot, wie ein guter Herrenduft

    Finish: am Ende wieder diese tollen Kräuterlikör Aromen gepaart mit einer feinen Schärfe wie nach einem indischen Curry

    Westport 9 Jahre – Oloroso Sherry Octave Finish – Dest Dram – Blended Malt Scotch Whisky (2007 / 54,5% Vol. / 0,7l) á 64,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: Rumrosinen, feine Röstaromen von Nüssen und Mandeln, leichter Liebstöckel und viel eingelegte Frucht oder Pflaumenmuß. Bleibt sehr lange mit diesen fruchtigen Noten am Gaumen kleben.

    Nase: Kräuter, kandierte Erdnüsse, Pefferkuchen

    Finish: langanhaltend und vielschichtig

  • Port Charlotte 8 Jahre A Dream of Scotland wird wohl bald verfügbar sein

    4--570615-Gerstenfeld

    Seit Oktober letzten Jahres versprechen wir jetzt schon, dass es bald eine Abfüllung aus dem Hause Bruichladdich bei uns geben wird. Nun was sollen wir sagen, wer schon einmal auf Islay war, der weiß Islay hat seine ganz persönliche Zeitrechnung.

    Kleine Vorschritte sind aber durchaus zusehen und so wissen wir nun wenigstens dass die Abfüllungen nicht mehr bis Oktober auf sich warten lassen wird, aber ein paar Wochen werden wohl noch ins Land ziehen.

    Der am 20. November 2008 destillierte Port Charlotte reifte gut 8,5 Jahre in einem „Fortified Wine Hogshead“ und wurde endlich vor ein paar Tagen für uns gebottled.

    Ihr wisst nicht was es mit „Fortified Wine“ auf sich hat? Nicht schlimm, wir erklären es gerne. Unter dem Sammelbegriff „Fortified Wine“ (hier zulande „Likörweine“) versteht man Weine deren Gärprozess unterbrochen wurde, indem sie mit Alkohol angereichert (aufgespritet) wurden. Durch das Unterbrechen des Gärprozesses sind diese Weine zumeist mit einer hören Restsüße versehen, die sich natürlich später im Fass bemerkbar macht ;-) Klassiker dieser Spielart sind Madeira, Sherry, Port und einige Arten mehr.

    Port Charlotte Label 1

    Als Bruichladdich 2012 verkauft wurde, wurden auch Fassbestände verkauft zu denen es kaum Unterlagen gab. Dies ist auch der Grund warum die Brennerei nur sagen kann, dass es sich um einen Likörwein handelt, aber nicht ob es ein Sherry, ein Port oder etwas anders ist.

    Diedrich Frielinghaus und seinem LaddieSnugPorz ist diese Abfüllung in der Dream of Scotland Serie gewidmet, da er durch einen wundervollen Zufall uns dieses Fass vermitteln konnte. Diedrich hat im Oktober vor Ort probiert und war schwer angetan, sodass das Ergebnis einfach nur richtig schick sein kann J

    Mit 63,8% wird unser Port Charlotte als 0,5l Falsche ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration zuhaben sein. Das Fass hat 375 Flaschen ergeben und der Preis wird bei 78,90 Euro liegen.

    WICHTIG: Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis Ihr den Port Charlotte kaufen könnt. Wir werden wie immer rechtzeitig vorher ankündigen wann der Verkauf startet und wir nehmen aus Fairness keinerlei Vorbestellungen (wie auch bei allen anderen unserer Abfüllungen) an.

    Habt also einfach noch etwas Geduld und freut Euch genauso auf die Abfüllungen wie Wir und Diedrich es tun.

    Euer Team von Brühler Whiskyhaus

  • Còmhlan 3.0 - 6500 Euro Spende für Kinderhospiz St. Nikolaus

    Kinderhospiz

    Ich bin Euch noch die Auflösung aus der letzten Spenden-Aktion schuldig, was ich heute nachholen möchte.

    Das Wichtigste zuerst: Es sind 6500 Euro Spende für das Kinderhospiz St. Nikolaus zusammen gekommen.

    Ich möchte mich bei jedem einzelnen Spender, Unterstützer, meinen super Team und den Admins der Whisky.de Gruppe bedanken, dass Ihr alle die Còmhlan Aktion so toll unterstützt. Eine kleine Idee ist zu meiner Herzenssache geworden und ich freue mich schon heute drauf Euch auch beim nächsten Còmhlan wieder Geld für den guten Zweck aus den Rippen zu leiern.

    Ein ganz besonderer Dank geht aber auch an das The Scots Whisky-Forum (http://scotswhisky-community.de/forum/)mit dem ich freundschaftlich verbunden bin. Die Jungs und Mädels haben für Còmhlan 455 Euro gespendet – Hut ab :-)

    Im Anhang habe ich Euch die Überweisungen (ja es sind zwei, da ich auf meinen Firmenkonten ein Überweisungslimit von 5000,00 Euro festgelegt habe) angehängt, sowie die Auflistung der einzelnen Spenden.

    Am 26. November 2017 (das ist der erste Advent) findet im Kinderhospiz St. Nikolaus (https://www.kinderhospiz-nikolaus.de/index.php) ein Tag der offenen Tür statt. Von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr kann man sich das Haus ansehen und einen Einblick bekommen, warum rund 1.000.000 Euro pro Jahr als Spendengelder erwirtschaftet werden müssen um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

    Volker Griesel, Miroslav Ilic und ich werden uns an diesem Tag vor Ort treffen und möchten Euch alle herzlich einladen, uns zu begleiten um zu schauen, wo Eure Spenden eingesetzt werden. Neben der Spende an sich ist eine möglichst große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit das wichtigste was für tun können.

    Ganz zum Schluss nun doch noch ein kleiner Seitenhieb meinerseits: Die Aktion ist gut 2 Monate her und dennoch haben es nicht alle Beteiligten geschafft Ihre Flasche zu bezahlen. Nicht nur, dass ich das alles nachhalten muss, nachfrage und mich durchaus auch ärgere – nein andere Personen hätten ganz bestimmt die Flaschen auch haben wollen und so wie der ganz große Teil von Euch direkt bezahlt (bitte hier keinen Shitstorm – ich Personen wissen ganz genau wer angesprochen ist).

    Beste Grüße aus Brühl

    Euer Marco

  • "The Three Skulls" starten durch

     The Three Skulls
    Hier in Brühl ist es so richtig hot. Heißes Wetter, heiße Kleidung bei der Kundschaft und bei der Angestellten "grins" und sowas von heiße News in Sachen "A Dream of Scotland"
     
     
    Vor ein paar Monaten haben wir Euch unsere Nachfolger-Serie der Clown Trilogie angekündigt "The Three Skulls" und deutlich schneller als wir selber damit gerechnet haben, konnten wir heute erfahren, dass unser erstes Fass gebottled wurde und auf dem Weg nach Deutschland ist. Wir erwarten die Flaschen Ende der kommenden Woche und werden am Montag, den 03. Juli 2017 mit dem Versand der Flaschen beginnen.
     
    Skuls1 Sepia
     
    Wie auch bei den drei Clowns handelt es sich um einen jungen Südküsten Islay Malt aus dem Sherry Cask. Abgefüllt in Fassstärke mit 56,3% Vol. und ohne Farbstoff und Kältefiltration hat das Fass 355 Flaschen frei gegeben.
     
    Triologie Sepia
     
    Zu unserer großen Freude konnten wir sogar noch etwas am Preis machen und können die erste Abfüllung unser "The Three Skulls" Serie für 52,90 Euro pro Flasche anbieten. Es wird wie immer auch 10cl Probiersample geben und die Abnahme pro Person ist erst einmal auf max 2 Großflaschen und max 2 Probiersample begrenzt.
     
     
    Der Vorverkauf startet am Freitag, den 23. Juni 2017 um 19:00 Uhr. Unter folgendem Link könnt Ihr ab dieser Uhrzeit bestellen:
     
     
     
    PS.: Macht Euch nicht selber verrückt - es sind 355 Flaschen !!! Die werden schon länger als Freitag Abend halten - hoffen wir zumindest ;-)
  • Billy Bones London Dry Gin

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    Dem ein oder anderen wird “Billy Bones” aus Kindertagen in Erinnerung geblieben sein. Ist es doch der Name eines immer betrunkenen Piraten aus Robert Louis Stevenson Roman „Die Schatzinsel“.

    Leicht verwegen und mit Melone auf dem Haupt betrat heute Andreas Zeh (der Kopf und Erzeuger von Billy Bones London Dry Gin) unseren Ladenlokal.

    Wer den Chef kennt, weiß dass er unangekündigte Vertreterbesuche fast so sehr liebt wie einen leeren Kühlschrank – also überhaupt nicht!

    Was dann aber geschah war fast schon ein kleines Wunder. Nach kurzem Gespräch wurde eine Flasche des Gins hervorgezaubert. Das schlichte Design einer matt schwarzen Flasche mit einem Totenkopf und Melone wirkt irgendwie stimmig. Besonders wenn man Andreas Zeh im Gespräch erlebt. Er wirkt eher wie ein Lebenskünstler als ein klassischer Vertreter. Der Mann der seinen Lebensmittelpunkt immer wieder zwischen Lissabon und Bad Schwalbach verlagert, hat sich ganz dem Gin verschrieben.

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    Das Resultat ist unsere Gin-Entdeckung des Jahres. Zeh macht alles selber und lässt so einen aromatischen Gin entstehen, der neben den klassischen Ginaromen auch mit Beeren- und Kakaonoten zu begeistern weiß. Mit seinen 50% Vol. Ist er pur kraftvoll, wärmend und durchaus ohne Zugaben zu genießen. Sollte es dennoch eine Tonic Kombination sein, empfiehlt Zeh der klassische Fever Tree Naturally Light Tonic Water.

  • Glenfarclas Christmas Edition Vintage 1988 und Vintage 1991 - 100% Sherry Cask Matured

    AAAAB

    Zwei neue Glenfarclas Christmas Edition werden in den nächsten Tagen bei Euren Händlern des Vertrauens aufschlagen.

    Hier schon einmal die ersten Infos des deutschen Importeurs:

    1988er Glenfarclas Christmas Edition
    Date of distillation: 23.12.1988
    Cask Numbers: 7145, 7146 & 7306
    46,0% Vol. / 0,7l / á 129,90 Euro

    Tasting-Notes: In der Nase Aprikose und eine feine Sherry-Note.
    Elegante, intensive Frucht-Aromen, würzig, süße Kräuter.
    Langer, cremiger Abgang mit einem Hauch von dunkler Schokolade.

    1991er Glenfarclas Christmas Edition
    Date of distillation: 20.12.1991
    Cask Numbers: 10859, 10956, 10861 & 10955
    46,0% Vol. / 0,7l / á 115,90 Euro

    Tasting-Notes: Im Geschmack feine fruchtige Sherry-Aromen mit
    würzigen Noten von Eichenholz, Mandeln und getrockneten Früchten.

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