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Whiskyhaus Blog & News

Die Rubrik "Whiskyhaus Blog & News" ist von mir als Blog geschrieben. Die Einträge werden nach Erstellung nicht mehr überarbeitet. Sollten Sie also Interesse an dem ein oder anderen Produkt haben, können Sie die Verfügbarkeit in der Rubrik "Shop" prüfen.

  • Neues aus dem Hause Michel Couvreur

    Zwei neue Abfüllungen aus dem Hause Michel Couvreur haben bei Frank Jerger von Whisky for Life und uns Einzug gehalten.

     

    Der neue Fleeting reifte für über 10 Jahre in einem Cream Sherry Cask und wurde mit 49,5% Vol. ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration abgefüllt.

    Wie immer handelt es sich bei dem Fleeting um ein Single Cask und ganz wie der Name es verlauten lässt, ist diese flüchtige Erscheinung aus dem Hause Couvreur auf 832 Flaschen weltweit begrenzt. Frank und wir haben aber ein paar Flaschen für Euch abstauben können :-)

     

    Der aktuelle Fleeting ist ein sanfter fast schon feingliedriger Whisky. Der Alkohol ist gut eingebunden und er verweilt ölig, samtig auf der Zunge und am Gaumen. Leder, Sherry, getrockene Früchte und Zartbitterschokolade geben ihm seinen spezifischen Charakter.

     

    Die zweite Neuerscheinung ist besonders für Jean-Arnaud - den nun seit 20 Jahren im Unternehmen befindlichen Kellermeister - eine Herzensangelegenheit.

    Er nennt den "High Privacy" sein Kind und präsentiert mit dieser leicht rauchigen Abfüllung 20 Jahre Hingabe im Keller des Michel Couvreur. Besonders Liebhaber von Lakritzpastillen werden diese Abfüllung feiern. Der leichte Hauch von Lakritz, feine Rauch- und Aschenoten, natürlich Sherry und Dörrobst sowie eine Wundervolle Komplexität machen diese Jubiläums-Abfüllung zu einem ganz besonderen Highlight.

     

    Reifen durfte der 20 Jahre alte Gesell in einem PX Sherry Cask und wurde in Fassstärke von 43,8% Vol., ohne Farbstoff und ohne Kältefilltration abgefüllt. 781 Flaschen haben das Licht der Welt erblickt und auch hier konnten wir ein paar Fläschchen für den deutschen Markt abstauben.

  • Gordon & MacPhail , Caol Ila, 2004, Herimitage Finish


    Hallo zusammen,

    meine heutigen Notes führen uns auf die schöne Isle of Islay. Der Inbegriff von rauchigem und torfigem Whisky. Genauer gesagt auf die Ostseite der Insel, an den Sound of Islay, zu Caol Ila. Für mich typisch an Caol Ila Abfüllungen ist, dieses speckige ( manche sagen auch dazu Benzinnote ) Aroma. Kräftig und ungestüm. Jedoch perfekt für die diversen Varianten von Finishes.  Der heutige Dram reifte zunächst 10 Jahre in 1st Fill Bourbon und Refill American Oak Casks, um dann noch mal für 3 Jahre in einem Herimitage Fass veredelt zu werden. Abgefüllt wurde das Ganze mit 45% Vol., für einen Caol Ila recht ungewöhnlichen Alkohlgehalt. Wird dieser von Unabhängigen Abfüllern zumeist Fassstark abgefüllt.

    Der kupfer Farbene Dram zeichnet, ölig schwer, schöne Kirchenfenster an den Glasrand. Dabei verströmt er seine rauchigkeit. Allerdings recht dezent wie ich finde. Nachdem der erste Rauch verschwunden ist, kommen Rosinen, Datteln, Marzipan getragen von einer feinen würzigen Eichennote zum vorschein. Es wirkt sehr homogen, die 45% Vol. sind perfekt, und viel mehr dürfte es auch nicht sein.

    Am Gaumen gibt sich auch hier zunächst der Rauch die Ehre. Allerdings eher Dezent. Hat man diese erste rauchige Fracht verarbeitet, wirkt der Dram adstringend. Allerdings ohne seine Fruchtigkeit zu verlieren. Wärmend wechseln sich rote Früchte wie Trauben, Rosinen und leicht nussig süße Noten ab. Die Süße habe ich in Form eines Nougatbrotes aus der Hansestadt Lübeck. Das nussige lässt sich schwer einordnen. Nach einer Weile des Überlegens habe ich es: japanische Nussmischung trifft es gut. Der Abgang ist Speichelfluss anregend und herrlich lang. Hier macht sich mehr und mehr der Einfluss des Holzes bemerkbar. Aber ohne bitter zu wirken.

    Einen Klasse Caol Ila haben die Mannen aus Elgin da auf den Markt gebracht. Ein Caol Ila der anderen Art. Elegant statt ungestühm. Weich statt kantig Rauh.

    Bei uns im Shop ist er aktuell für 84,90 € zu haben

    Autor: André Davepon

  • The Grainman, Port Dundas , 1999 , 18 Jahre

    Hallo zusammen,

    Grain oder nicht Grain ? Das ist zumeist eine Frage, welche sich die geneigten Whisky-Genießer stellen. Viele entscheiden sichdann zumeist für den Single Malt, da diese meist in der gleichen Preisklasse liegen wie die Grains. Ich persönlich bin Grain Whiskys nicht abgeneigt und möchte für euch heute einen 18 jährigen Port Dundas verkosten. Meadowside Blending hat diesen Single Grain, aus einem Bourbon Hogshead [ Cask N° 603936 ], unter dem Label "The Grainman" auf den Markt gebracht.

    Mit seinem fahlen gelblichen Schimmern, erinnert mich der Dram an einen schönen Riesling aus den Hängen an der Mosel. Die ersten Schwaden von frischer Vanille erreichen meine Nase. Grains laufen oft die Gefahr, metallische Aromen zu verströmen. Der Port Dundas macht derer keine Anzeichen. Sehr schön. Weiterhin finde ich noch Aromen von älteren Äpfeln und Stachelbeeren. Begleitet werden die hellen Früchte von einem angenehm würzigen Unterton und Karamell.

    Am Gaumen geht es kräfiger als gedacht zur Sache, wurde er doch "nur" mit 50.1% Vol. abgefüllt. Es ist eine gute Grundlage für den Aromentransport. Neben den Äpfeln und Stachelbeeren habe ich noch Kokosnuss und nussige Noten ( Walnüsse ? ) . Der Abgang, ist für einen Grain, doch recht lang und fruchtig.

    Die Nase gefällt mir einen ticken besser als der Geschmack am Gaumen. Dennoch ist es ein sehr guter Single Grain, den ich mir persönlich ins Regal stellen würde bzw. bei Zeiten werde.

    Im Shop ist er aktuell für 66,90 € erhältlich.

    Autor: André Davepon

  • Penderyn Ex-Tawny Port Single Cask

    Whisky ist Teufelszeug! Wusstet Ihr wahrscheinlich schon, aber in Wales führte diese Ansicht dazu, dass im Jahr 1898 die letzte Destillerie ihre Produktion einstellte. Schuld war die Abstinenzbewegung, welche Ende des 19., Anfang des 20 Jahrhunderts ihren Höhepunkt erlebte. Erst mit der feierlichen Eröffnung der Penderyn Brennerei im Jahr 2000 unter der Schirmherrschaft des Prinz of Wales erlebte die walisische Whiskytradition ihre Wiedergeburt.

    Herzstück der Produktionsanlage ist die Faraday-Brennblase, auf der in einer nur einstufigen (!) Pot-Still-Destillation der Gerstenbrand entsteht. Neben der Dragon Range (Penderyn Legend, Myth, Celt) und der Welsh Gold Range (aktuell Madeira, Peated, Sherry- und Portwood), füllt die Brennerei auch einige Single Casks ab. Für den deutschen Vertrieb Schlumberger - A Dram for Everyone erschien nun ein solches Einzelfass. Der Single Malt, welcher in einem Ex-Tawny Portweinfass (Nr. PT262) reifen durfte, wurde im Januar 2012 destilliert und kam im April 2018 in die Flasche, abgefüllt mit 59,0% vol. und wie bei Penderyn üblich, nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.

    Wenn ich das so lese, erwarte ich einen jungen, spritzigen und sehr fruchtigen Single Malt. Genau das ist auch der erste Eindruck, den dieser Single Cask nach dem Einschenken vermittelt. Ein Korb roter Früchte und Getreide. Süßes Malz und Butterkekse werden begleitet von fruchtigen Aromen frischer Johannisbeeren, Pflaumen und Erdbeeren, spritzigem Zitronensaft und einem Hauch Salz. Erinnert mich zunächst an diese Tütchen mit dem Brausepulver, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich sind, bevor Noten von Milchschokolade und Waldhonig wieder für mehr Süße in der Nase sorgen. Der Alkohol ist durchaus spürbar, hält sich aber noch höflich zurück.

    Das ändert sich rasch am Gaumen. Da schiebt er schon mächtig an. Bei 59,0% vol. sicher zu erwarten, obgleich ich schon ebenso junge Single Malts mit hohem Alkoholgehalt genießen durfte, wo der Alkohol eleganter eingebunden war. Leicht pelzig-muffiges Gefühl auf Zunge. Die roten Früchte sind direkt wieder da: Johannisbeeren, frisch aufgeschnittene Pflaumen, Erdbeeren, Himbeeren und ich meine auch Hagebutten zu schmecken.

    Eine pfeffrige Schärfe bleibt zurück und mündet in einem trockener werdenden, nicht allzu langen Finish mit Noten von Zartbitterschokolade, Malz und Erdbeeren.

    Fazit

    Die erste Single Cask Abfüllung von Penderyn die ich probieren durfte. So richtig warm geworden bin ich damit nicht, was aber nichts mit der Qualität dieses walisischen Single Malts zu tun hat, sondern einfach daran liegt, dass er meinen Geschmack nicht getroffen hat. Wer einen jungen, kraftstrotzenden und fruchtig-spritzigen Whisky sucht, der sollte ihn sicher einmal probieren.

    Im Shop ist er aktuell für 69,90 € erhältlich.

    Autor: Björn Bachirt

     

  • Ballechin Double Feature - Bourbon vs. Sherry

    Mit Edradour und der rauchigen Variante Ballechin bin ich zugegebener Maßen lange Zeit nicht warm geworden. Die Abfüllungen von Edradour wollten mir einfach nicht so recht gefallen und in Sachen "Rauch" zog es ich mich eher nach Islay oder auf die Isle of Mull. Tja, und dann erschien kurz vor Weihnachten letzten Jahres in der Local Dealer Selection von Signatory Vintage bei einigen ausgewählten Fachhändlern ein unbeschreiblich guter, 11jähriger Ballechin als Einzelfassabfüllung aus einem Sauternes Fass. Für mich war diese Abfüllung ein "Hallo-Wach-Erlebnis" und vielleicht doch der Beginn einer Freundschaft. Man kann ja immer noch dazu lernen...

    Diese Woche brachte Edradour in Deutschland zwei neue Einzelfassabfüllungen auf den Markt, jeweils 12 Jahre gereift, und zwar ganz klassisch einmal in einem Bourbon Cask und einem Oloroso Sherry Cask, beide in Trinkstärke mit jeweils 46% vol. Eine gute Gelegenheit, diese Neuerscheinungen einmal im direkten Vergleich gegeneinander zu verkosten und Euch meine Eindrücke mitzuteilen.

    Ballechin 12 Jahre Bourbon Cask

    Dieser Ballechin trägt die Fassnummer #402, destilliert am 13.12.2005 und abgefüllt 16.03.2018, limitiert auf 298 Flaschen.

    Direkt nach dem Einschenken strömt mir ein leicht speckiger Rauch entgegen, an den sich die Nase aber recht schnell gewöhnt. Klassische Bourbonfassnoten schieben den Rauch schon nach kurzer Zeit beiseite, so ist jedenfalls mein Eindruck. Reife Bananen, Biskuit, reife, saftige Pfirsiche und Nektarinen, Kokos, Ananas und Papaya - ein wahrer Früchtekorb, getragen von Honig- und Vanillenoten, Marzipan und weißer Schokolade. Das ist der Grund, warum ich Bourbonfassreifungen in dieser Jahreszeit so mag. Frisch, fruchtig, süß und gefällig. Der Alkohol ist angenehm eingebunden. Malz und Getreidenoten, Mandeln und ein wenig Ingwer kommen nun hinzu. Die fruchtige, cremige Süße bleibt.

    ...und setzt sich am Gaumen fort. Tropfende Honigwaben und saftige Pfirsiche, Nektarinen und Bananen im Zusammenspiel mit viel Getreide, Biskuitteig, Malz und einem Hauch Pfeffer. Mit jedem Schluck wird die Honignote intensiver.

    Der Nachklang ist mittellang, bleibt weiterhin süß und fruchtig. Nun sind es eher getrocknete Apfel- und Zitronenscheiben, Bananenblätter, etwas Karamell und Milchschokolade. Schlichtweg lecker, angenehm und rund.

    Ballechin 12 Jahre Oloroso Sherry Cask

    Die zweite Abfüllung kommt aus einem Oloroso Sherry Cask mit der Nummer #370, wurde am 01.12.2005 destilliert und am 15.03.2018 abgefüllt. Das Fass ergab 371 Flaschen.

    Auch hier ist es zunächst ein ganz zarter, speckiger, an geräucherten Schinken erinnernder Rauch, der aus dem Glas strömt, einen Moment verweilt, um gleich danach den Raum freizugeben für reichhaltige, süße Karamell- und Toffeenoten. Etwas Tabak kommt hinzu, schwarzer Tee mit einem Hauch Zimt, viel Schokolade, Malz und Eiche sowie einem Korb voller Walnüsse.

    Der Antritt am Gaumen fällt zu Beginn ebenfalls süß aus. Karamell und Toffee geben den Ton an, gefolgt von fruchtigen Erdbeeren, Johannisbeermarmelade und der Würze von Nelken und Zimtstangen.

    Der Nachklang ist hingegen betont nussig. Die Walnüsse sind zurück, begleitet von der stets präsenten Karamellsüße, ein wenig Holz und Tabak. Was mir hier besonders gut gefällt: Diese Fassreifung wird zu keinem Zeitpunkt besonders bitter oder trocken, bleibt eher süßlich, nussig mit dezenter Frucht. So mag ich es. Ich bin einfach kein Freund davon, wenn es zu trocken oder würzig im Nachklang wird.

    Fazit

    Zwei gelungene Einzelfassabfüllungen mit einer schönen Aromenvielfalt, angenehm zu trinken, süffig und nicht zu schwer. Welchen ich bevorzugen würde - ich weiß es nicht. Beide haben ihre Vorzüge. Anfangs lag der Oloroso Sherry Cask etwas vorne, weil ich den Eindruck hatte, er harmoniert ein wenig besser mit dem speckigen Rauch. Am Ende war es dann jedoch die Bourbon Cask Reifung, die mich mehr angesprochen hat. Wie immer Geschmackssache. Ballechin und ich sind doch noch Freunde geworden...

    Beide Abfüllungen sind aktuell im Shop für 59,90 € (0,7 Liter) erhältlich.

    Autor: Björn Bachirt

  • The Old Friends - Glen Moray, 10 Jahre, 2007/2018

    Schon seit Jahren vertraut das Brühler Whiskyhaus auf die Qualität der Whiskys von Michel Reick. Von Beginn an hatten wir die ersten Abfüllungen von Best Dram im Sortiment und auch 2016 waren wir dabei, als Michel "nach den Sternen griff" und mit "Scotch Universe" eine weitere erfolgreiche Marke auflegte.

    Nunmehr erschien mit "The Old Friends" sein drittes unabhängiges Label. Selbstverständlich haben wir auch die erste Abfüllung hieraus, einen 10jährigen Glen Moray, in unser Sortiment aufgenommen. Zum Verschenken, oder schenken lassen - dazu ist die "Old Friends" Reihe gedacht, denn auf dem kleinen Anhänger um den Flaschenhals darf der Beschenkte mit Schenkungsdatum eingetragen werden. Dazu noch gleich von Hand signieren und fertig. Eine Verpackung braucht es da nicht mehr. Auf dem ansprechend gestalteten Etikett finden sich mithin alle Informationen, die der geneigte Whiskyliebhaber braucht: Name der Brennerei, Alter, Destillations- und Abfülldatum, Anzahl der Flaschen, Fassnummer und Alkoholstärke.

    Obwohl Glen Moray besonders für seine Wein-Finishes bekannt ist, reifte dieser Single Malt in einem American Bourbon Barrel, wurde im November 2007 destilliert und im Mai 2018 auf Flaschen gezogen. Fass Nummer 5662/2007 ergab 256 Flaschen. Er kommt in Fassstärke mit 57,0% vol., nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.

    Wir haben ihn für Euch einmal verkostet:

    Die Farbe erinnert an helles reifes Korn. Trotz der 57,0% vol. fällt er in der Nase zunächst erstaunlich weich und fast schon mild aus. Helle Früchte und Getreide geben den Ton. Der erste Gedanke gilt einer warmen Pfirsichtarte, Bananen, Ananas und Kokos. Intensive Vanillenoten strömen aus dem Glas, Vanillepudding bis hin zu Creme Brûlée, die nach einer Weile im Glas von einem Duft nach Gras, Getreide, Honig und grünen Äpfeln begleitet wird.

    Auch beim ersten Schluck stelle ich mir zunächst die Frage: Wo ist der Alkohol? Der erste Antritt ist zunächst noch recht zurückhaltend. Erst nach hinten heraus entfaltet er seine Kraft und transportiert eine intensive Aromenfracht. Vanillepudding, ausgekratztes Vanillemark begleitet von frischen Äpfeln und Zitronen, etwas zart bitterem Zitronenabrieb und Ingwer.

    Apfel, Zitrusnoten und Vanille bestimmen auch den Nachklang. Ingwer, Zitronenschale und Eiche sorgen dafür, dass die Süße von einer leichten Bitterkeit abgelöst wird.

    57,0% vol. erlauben je nach Vorliebe auch das Spiel mit der Zugabe von Wasser, so dass jeder seine gewünschte Trinkstärke einstellen kann. Für meinen Geschmack verliert er damit allerdings etwas und flacht ein wenig ab.

    Ob nun als Geschenk, oder doch einfach zum selber genießen, hier bekommt man für 65 € (0,7 Liter) eine rund herum gelungene Bourbonfassreifung, fruchtig, intensiv und frisch.

    Autor: Björn Bachirt

  • Tipperary Triple Wood Cask Finish 2007, 57,78% vol.

     

    Aus dem Süden Irlands, genauer gesagt dem County Tipperary und der dort ansässigen gleichnamigen Boutique Distillery stammt diese Neuerscheinung: Der Tipperary Triple Wood Cask Finish. Ein Single Malt, destilliert im November 2007 und abgefüllt im Mai 2018, 10 Jahre alt, nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert. Die Brennerei ist noch in der Entstehung, weshalb die Marke derzeit als unabhängiger Abfüller auftritt.

    There and back again - Hin und wieder zurück

    Für dieses limitierte Batch wurden drei Sherry Butts ausgewählt. Die darin gereiften Whiskeys erhielten sodann ein zusätzliches Finish in jeweils drei unterschiedlichen Fässern, und zwar einem Madeira Cask sowie zwei Rotweinfässern. Im Anschluss daran wurden das Madeira Cask sowie die beiden Weinfässer wieder entleert und der Whiskey durfte dann erneut in in einem Sherry Butt nachreifen. Abgefüllt wurde er sodann in Fassstärke mit satten 57,78% vol.

    Das Ergebnis haben wir für Euch einmal verkostet und unsere persönlichen Notizen niedergeschrieben:

    Notes

    Satte, dunkle, kupferrote Farbe. Einmal im Glas geschwenkt, zieht er schöne lange Schlieren, die am Rand hinuntergleiten. Die erste Eindruck ist noch recht verhalten. Rosinen und Feigen, ein wenig Karamell und eine angenehme feine Würze frischer Kräuter (Majoran, Rosmarin). Hinzu kommt ein intensives nussiges Aroma (Haselnüsse, Paranüsse). Trotz des hohen Alkoholgehaltes fällt erstaunlich weich aus.

    Am Gaumen sieht es da schon anders aus. Dort entwickelt dieser Malt einen kräftigen Antritt. Süß, mit vollmundiger Textur und einem Hang zu leichter Adstrigenz. Datteln, Feigen und Rosinen entfalten ein unverwechselbares Sherryaroma und dennoch haben die Fässer den Malt nicht erschlagen, wie ich zunächst ein wenig befürchtet hatte. Der typische irische Charakter kommt noch schön durch. Da versteckt sich doch sogar noch ein Hauch Zitrus und Menthol im Hintergrund. Haselnüsse, würzige Kräuter und schwarzer Pfeffer runden das Bild ab.

    Der Nachklang fällt recht lang und noch einmal fruchtbetonter aus. Dunkle Beeren (Brombeere, Johannisbeere), getrocknete Pflaumen und die stets präsenten Kräuter. Ein Hauch von Zarbitterschokolade sorgt für eine feine Bitterkeit.

    Der Tipperary Triple Wood 2007 ist derzeit im Shop erhältlich und kostet 81,90 € (0,7 Liter).

    Autor: Björn Bachirt

     

  • Port Charlotte 10 Jahre „Collection de fûts francais“ A Dream of Scotland

    Ein in jeder Hinsicht heißer Tag geht langsam in den gemütlichen Teil über. Haben wir den Feiertag (zummindest in NRW) heute doch genutzt um einiges im Ladenlokal auf Vordermann zu bringen, so möchten wir Euch jetzt noch eine traurige und schöne Nachricht zugleich verkünden.

    Mit der vierten Port Charlotte Abfüllung in unserer „A Dream of Scotland“ Serie präsentieren wir eines der letzten Label dieser Art – aber bitte keine Angst, weitere Serien unserer Eigenabfüllungen werden natürlich folgen.

    Nachdem wir 2017 unseren ersten Port Charlotte aus dem Amarone Cask abgefüllt haben, folgte in den letzten Monaten unsere Port Charlotte Doublette der beiden französischen Grand Crû Häuser. Der vierte Part unserer PC-Geschichte trägt auch wieder eine französische Handschrift. Die ersten Jahre seines Darseins durfte sich unser Islay-Liebling in einem französischen Cognac Fass vergnügen, welches er dann aber gegen ein sattes französisches Rotweinfass eintauschte. Die „Collection de fûts francais“ vereint somit rauhe schottische Whiskyseele mit französischer joie de vivre (Lebensfreude).

    Wie immer wurde nicht kühlfiltriert und ohne Farbstoff abgefüllt. Mit 54,7% vol. erblicken 383 0,5l-Flaschen des Licht der Welt.

    Um den Ablauf für uns etwas einfacher zu gestalten, werden wir den Port Charlotte zusammen mit den übriggebliebenen Flaschen des am Samstag stattfindenden „Blogger & Youtuber Meet & Greet“ am Freitag, den 08. Juni 2018 um 19:00 Uhr in den Vorverkauf geben.

    ACHTUNG !!!! Wir sind immer noch ein kleiner Laden und ein Teil unserer Mitarbeiter geht im Juni in Urlaub – soll heißen, die Arbeit muss auf noch weniger Hände verteilt werden. Aus diesem Grund findet der Versand der Bestellung erst ab dem 29. Juni 2018 statt.

    Und nun das wichtigste überhaupt: „Was kostet der Spaß“?

    Die Großflasche des Port Charlotte 10 Jahre „Collection de fûts francais“ A Dream of Scotland – Single Malt Scotch Whisky (2007 / 54,7% Vol. / 0,5l) liegt bei 84,90 Euro

    Das Sample Port Charlotte 10 Jahre „Collection de fûts francais“ A Dream of Scotland – Single Malt Scotch Whisky (2007 / 54,7% Vol. / 0,1l) liegt bei 18,50 Euro

    Die Großflasche des Speyside Secret 10 Jahre „Special Bottling 2018 for Blogger & Youtuber Meet & Greet“ – Refill Sherry Cask - A Dream of Scotland – Single Malt Whisky (58,5% Vol. / 0,7l) liegt bei 69,90 Euro (wovon 10% des Flaschenpreises an einen guten Zweck gespendet werden).

  • Blogger & Youtuber Meet & Greet

    Plakat 3

    Im Spätherst 2016 haben sich im Whiskyhaus ein Hand voll Whisky-Blogger und Youtuber zu einem gemütlichen Stelldichein versammelt. Der Abend verflog wie im Schlaf und es wurde gefachsimpelt, viel gelacht und vor allem Whisky genossen. Nach dem Abend war uns allen klar, dass wir dieses Treffen unbedingt wiederholen möchten.

    Und zu dieser Wiederholung möchten wir heute ganz herzlich einladen. Wir?! Das ist eine Hand voll Whiskyverrückter, die gerne Ihre Eindrücke mit Ihnen teilen möchten. Sie werden unteranderem folgende Personen persönlich antreffen können, mit Ihnen fachsimpeln, eventuell Videos machen und einfach einmal die Personen hinter dem Blog und der Kamera kennen lehren.

    Andre Davepon (andreswhiskyecke.com)
    whiskyexperts.de
    Norman Bartel (whiskybabbler)
    Jason Bourbon (whiskyjason)
    Dirk Lunken (Maltkanzlei)
    Petra Milde (meinwhisky.com)
    Björn Bachirt (whiskydiaries.de)
    Daniel Beuthner (GoetterfunkenTV)
    und einige mehr ...

    Am Samstag, den 02. Juni 2018 werden wir von 10:00 bis 16:00 Uhr für Sie da sein.Für den Genuss ist für jeden Besucher der erste Dram und die erste Grillwurst gratis.

    Zusätzlich wird es eine besondere A Dream of Scotland Abfüllung „Bottled for Blogger & Youtuber Meet & Greet 2018“ geben, von deren Verkaufserlös 10% an einen guten Zweck gespendet werden. Welche Abfüllung wir hier für Sie ausgesucht haben, werden wir Ihnen aber auch noch nicht verraten, um die Spannung noch etwas aufrecht zu erhalten.

    Wir alle würden uns riesig über Ihren Besuch freuen und können Ihnen nur dringend raten mit der Bahn, dem Fahrrad oder mit zusätzlichen Fahrer anzureisen, da wir an diesem Samstag rund 350-400 Flaschen Whisky in Ausschank haben werden.

  • 5 neue Best Dram Abfüllungen

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    Heute sind die neuen Leckerlis von Best Dram bei uns eingetroffen.

    Direkt schon einmal den Glenallachie aufgerissen und die erste Nase genommen – sehr vielversprechend :-)

    Aber lest doch einfach selber:

    Dark Secret Vol. V 23 Jahre – 1st Fill Sherry Cask – Best Dram – Blended Malt Scotch Whisky (1994 / 53,6% Vol. / 0,7l) á 94,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: angenehme Schärfe am Anfang, gepaart mit unglaublicher Süße, Komplexität bis zum Schluss, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte

    Nase: fett und perlig, getoastete Eiche, Vanillecreme, Schokomousse

    Finish: lang und wärmend, immer noch zuckersüß

     

    Glenallachie 8 Jahre – 1st Fill Sherry Butt – Best Dram – Single Malt Scotch Whisky (2009 / 62,5% Vol. / 0,7l) á 68,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: Fette Aromen von dunkler Schokolade und reifen Pflaumen. Gepaart mit einer feinen Vanillecreme Note.

    Nase: Schwer und komplex. Viele dunkle Aromen und einen Hauch von Haselnuss

    Finish: Lang und ausdauernd, dabei niemals langweilig

     

    Islay Malt 9 Jahre – PX Cask Finish – Best Dram – Islay Single Malt Scotch Whisky (2008 / 58,1% Vol. / 0,7l) á 88,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen:  trockener, kräftiger Antritt, der Torf aus der Nase kommt erst nach ein paar Sekunden, dafür umso gewaltiger. Begleitet von einem Fruchtkompott aus Birne und Zitrusfrucht. Gewaltige Vielfalt an Geschmäcker

    Nase: feuchter Torf, den man gerade ins Feuer geworfen hat, gepaart mit frischen Aromen von Grapefruit und Birne

    Finish: der Torfrauch bleibt ausdauernd am Gaumen, während die Fruchtaromen so langsam verschwinden. Toll...

     

    Trail of Tears 14 Jahre – Fresh American Oak – Best Dram - Tennessee Bourbon (2003 / 50,9% Vol. / 0,7l) á 98,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen:  Kräuter im Antritt, die sich dann in eine wunderbare Komposition von Apfelkuchen und Brownies wandeln. Mundfüllende Komplexität, wie man sie von einem Bourbon nicht erwartet.

    Nase: Kräuter ohne Ende, fast schon wie Likör, frisch gebackenes Brot, wie ein guter Herrenduft

    Finish: am Ende wieder diese tollen Kräuterlikör Aromen gepaart mit einer feinen Schärfe wie nach einem indischen Curry

    Westport 9 Jahre – Oloroso Sherry Octave Finish – Dest Dram – Blended Malt Scotch Whisky (2007 / 54,5% Vol. / 0,7l) á 64,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: Rumrosinen, feine Röstaromen von Nüssen und Mandeln, leichter Liebstöckel und viel eingelegte Frucht oder Pflaumenmuß. Bleibt sehr lange mit diesen fruchtigen Noten am Gaumen kleben.

    Nase: Kräuter, kandierte Erdnüsse, Pefferkuchen

    Finish: langanhaltend und vielschichtig

  • Port Charlotte 8 Jahre A Dream of Scotland wird wohl bald verfügbar sein

    4--570615-Gerstenfeld

    Seit Oktober letzten Jahres versprechen wir jetzt schon, dass es bald eine Abfüllung aus dem Hause Bruichladdich bei uns geben wird. Nun was sollen wir sagen, wer schon einmal auf Islay war, der weiß Islay hat seine ganz persönliche Zeitrechnung.

    Kleine Vorschritte sind aber durchaus zusehen und so wissen wir nun wenigstens dass die Abfüllungen nicht mehr bis Oktober auf sich warten lassen wird, aber ein paar Wochen werden wohl noch ins Land ziehen.

    Der am 20. November 2008 destillierte Port Charlotte reifte gut 8,5 Jahre in einem „Fortified Wine Hogshead“ und wurde endlich vor ein paar Tagen für uns gebottled.

    Ihr wisst nicht was es mit „Fortified Wine“ auf sich hat? Nicht schlimm, wir erklären es gerne. Unter dem Sammelbegriff „Fortified Wine“ (hier zulande „Likörweine“) versteht man Weine deren Gärprozess unterbrochen wurde, indem sie mit Alkohol angereichert (aufgespritet) wurden. Durch das Unterbrechen des Gärprozesses sind diese Weine zumeist mit einer hören Restsüße versehen, die sich natürlich später im Fass bemerkbar macht ;-) Klassiker dieser Spielart sind Madeira, Sherry, Port und einige Arten mehr.

    Port Charlotte Label 1

    Als Bruichladdich 2012 verkauft wurde, wurden auch Fassbestände verkauft zu denen es kaum Unterlagen gab. Dies ist auch der Grund warum die Brennerei nur sagen kann, dass es sich um einen Likörwein handelt, aber nicht ob es ein Sherry, ein Port oder etwas anders ist.

    Diedrich Frielinghaus und seinem LaddieSnugPorz ist diese Abfüllung in der Dream of Scotland Serie gewidmet, da er durch einen wundervollen Zufall uns dieses Fass vermitteln konnte. Diedrich hat im Oktober vor Ort probiert und war schwer angetan, sodass das Ergebnis einfach nur richtig schick sein kann J

    Mit 63,8% wird unser Port Charlotte als 0,5l Falsche ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration zuhaben sein. Das Fass hat 375 Flaschen ergeben und der Preis wird bei 78,90 Euro liegen.

    WICHTIG: Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis Ihr den Port Charlotte kaufen könnt. Wir werden wie immer rechtzeitig vorher ankündigen wann der Verkauf startet und wir nehmen aus Fairness keinerlei Vorbestellungen (wie auch bei allen anderen unserer Abfüllungen) an.

    Habt also einfach noch etwas Geduld und freut Euch genauso auf die Abfüllungen wie Wir und Diedrich es tun.

    Euer Team von Brühler Whiskyhaus

  • Còmhlan 3.0 - 6500 Euro Spende für Kinderhospiz St. Nikolaus

    Kinderhospiz

    Ich bin Euch noch die Auflösung aus der letzten Spenden-Aktion schuldig, was ich heute nachholen möchte.

    Das Wichtigste zuerst: Es sind 6500 Euro Spende für das Kinderhospiz St. Nikolaus zusammen gekommen.

    Ich möchte mich bei jedem einzelnen Spender, Unterstützer, meinen super Team und den Admins der Whisky.de Gruppe bedanken, dass Ihr alle die Còmhlan Aktion so toll unterstützt. Eine kleine Idee ist zu meiner Herzenssache geworden und ich freue mich schon heute drauf Euch auch beim nächsten Còmhlan wieder Geld für den guten Zweck aus den Rippen zu leiern.

    Ein ganz besonderer Dank geht aber auch an das The Scots Whisky-Forum (http://scotswhisky-community.de/forum/)mit dem ich freundschaftlich verbunden bin. Die Jungs und Mädels haben für Còmhlan 455 Euro gespendet – Hut ab :-)

    Im Anhang habe ich Euch die Überweisungen (ja es sind zwei, da ich auf meinen Firmenkonten ein Überweisungslimit von 5000,00 Euro festgelegt habe) angehängt, sowie die Auflistung der einzelnen Spenden.

    Am 26. November 2017 (das ist der erste Advent) findet im Kinderhospiz St. Nikolaus (https://www.kinderhospiz-nikolaus.de/index.php) ein Tag der offenen Tür statt. Von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr kann man sich das Haus ansehen und einen Einblick bekommen, warum rund 1.000.000 Euro pro Jahr als Spendengelder erwirtschaftet werden müssen um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

    Volker Griesel, Miroslav Ilic und ich werden uns an diesem Tag vor Ort treffen und möchten Euch alle herzlich einladen, uns zu begleiten um zu schauen, wo Eure Spenden eingesetzt werden. Neben der Spende an sich ist eine möglichst große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit das wichtigste was für tun können.

    Ganz zum Schluss nun doch noch ein kleiner Seitenhieb meinerseits: Die Aktion ist gut 2 Monate her und dennoch haben es nicht alle Beteiligten geschafft Ihre Flasche zu bezahlen. Nicht nur, dass ich das alles nachhalten muss, nachfrage und mich durchaus auch ärgere – nein andere Personen hätten ganz bestimmt die Flaschen auch haben wollen und so wie der ganz große Teil von Euch direkt bezahlt (bitte hier keinen Shitstorm – ich Personen wissen ganz genau wer angesprochen ist).

    Beste Grüße aus Brühl

    Euer Marco

  • "The Three Skulls" starten durch

     The Three Skulls
    Hier in Brühl ist es so richtig hot. Heißes Wetter, heiße Kleidung bei der Kundschaft und bei der Angestellten "grins" und sowas von heiße News in Sachen "A Dream of Scotland"
     
     
    Vor ein paar Monaten haben wir Euch unsere Nachfolger-Serie der Clown Trilogie angekündigt "The Three Skulls" und deutlich schneller als wir selber damit gerechnet haben, konnten wir heute erfahren, dass unser erstes Fass gebottled wurde und auf dem Weg nach Deutschland ist. Wir erwarten die Flaschen Ende der kommenden Woche und werden am Montag, den 03. Juli 2017 mit dem Versand der Flaschen beginnen.
     
    Skuls1 Sepia
     
    Wie auch bei den drei Clowns handelt es sich um einen jungen Südküsten Islay Malt aus dem Sherry Cask. Abgefüllt in Fassstärke mit 56,3% Vol. und ohne Farbstoff und Kältefiltration hat das Fass 355 Flaschen frei gegeben.
     
    Triologie Sepia
     
    Zu unserer großen Freude konnten wir sogar noch etwas am Preis machen und können die erste Abfüllung unser "The Three Skulls" Serie für 52,90 Euro pro Flasche anbieten. Es wird wie immer auch 10cl Probiersample geben und die Abnahme pro Person ist erst einmal auf max 2 Großflaschen und max 2 Probiersample begrenzt.
     
     
    Der Vorverkauf startet am Freitag, den 23. Juni 2017 um 19:00 Uhr. Unter folgendem Link könnt Ihr ab dieser Uhrzeit bestellen:
     
     
     
    PS.: Macht Euch nicht selber verrückt - es sind 355 Flaschen !!! Die werden schon länger als Freitag Abend halten - hoffen wir zumindest ;-)
  • Billy Bones London Dry Gin

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    Dem ein oder anderen wird “Billy Bones” aus Kindertagen in Erinnerung geblieben sein. Ist es doch der Name eines immer betrunkenen Piraten aus Robert Louis Stevenson Roman „Die Schatzinsel“.

    Leicht verwegen und mit Melone auf dem Haupt betrat heute Andreas Zeh (der Kopf und Erzeuger von Billy Bones London Dry Gin) unseren Ladenlokal.

    Wer den Chef kennt, weiß dass er unangekündigte Vertreterbesuche fast so sehr liebt wie einen leeren Kühlschrank – also überhaupt nicht!

    Was dann aber geschah war fast schon ein kleines Wunder. Nach kurzem Gespräch wurde eine Flasche des Gins hervorgezaubert. Das schlichte Design einer matt schwarzen Flasche mit einem Totenkopf und Melone wirkt irgendwie stimmig. Besonders wenn man Andreas Zeh im Gespräch erlebt. Er wirkt eher wie ein Lebenskünstler als ein klassischer Vertreter. Der Mann der seinen Lebensmittelpunkt immer wieder zwischen Lissabon und Bad Schwalbach verlagert, hat sich ganz dem Gin verschrieben.

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    Das Resultat ist unsere Gin-Entdeckung des Jahres. Zeh macht alles selber und lässt so einen aromatischen Gin entstehen, der neben den klassischen Ginaromen auch mit Beeren- und Kakaonoten zu begeistern weiß. Mit seinen 50% Vol. Ist er pur kraftvoll, wärmend und durchaus ohne Zugaben zu genießen. Sollte es dennoch eine Tonic Kombination sein, empfiehlt Zeh der klassische Fever Tree Naturally Light Tonic Water.

  • Glenfarclas Christmas Edition Vintage 1988 und Vintage 1991 - 100% Sherry Cask Matured

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    Zwei neue Glenfarclas Christmas Edition werden in den nächsten Tagen bei Euren Händlern des Vertrauens aufschlagen.

    Hier schon einmal die ersten Infos des deutschen Importeurs:

    1988er Glenfarclas Christmas Edition
    Date of distillation: 23.12.1988
    Cask Numbers: 7145, 7146 & 7306
    46,0% Vol. / 0,7l / á 129,90 Euro

    Tasting-Notes: In der Nase Aprikose und eine feine Sherry-Note.
    Elegante, intensive Frucht-Aromen, würzig, süße Kräuter.
    Langer, cremiger Abgang mit einem Hauch von dunkler Schokolade.

    1991er Glenfarclas Christmas Edition
    Date of distillation: 20.12.1991
    Cask Numbers: 10859, 10956, 10861 & 10955
    46,0% Vol. / 0,7l / á 115,90 Euro

    Tasting-Notes: Im Geschmack feine fruchtige Sherry-Aromen mit
    würzigen Noten von Eichenholz, Mandeln und getrockneten Früchten.

  • "26 Jahre altes Champagnerprickeln - oder es hat so schön in meinem Bauchnabel geprickelt"

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    Irgendwie suche ich mir immer die Whiskies aus, die Zeit brauchen. Frisch eingeschenkt habe ich erst einmal ein alkoholisches Prizeln, gemischt mit feiner Süße und eine leicht herben Note im Glas. Es macht sich etwas Enttäuschung breit. Doch nach ein, zwei Minuten und etwas Wärme atme ich einmal kräftig durch und bin erleichtert.
     
     
    Langsam aber sicher öffnet sich der Strathclyde für meine Nase. Kann man Ihm vorwerfen, dass er nach 26 Jahren im Fass doch etwas verschlossen und vielleicht ja auch schüchtern ist? Ich finde: Nein!
     
    Die Zeit lässt den Alkohol im Hintergrund langsam verblassen und offenbart eine herrliche Rumtopfnote mit Banane, Himbeere, Erdbeere, Rababer und einer feinen Holznote, die nach und nach zum einer taninigen Barriquenote tendiert - ohne aber bitter zu werden.
     
     
    Am Gaumen prizelt der Alkohol erst deutlich und ich bin überrascht, dass 51,2% Volumen sich so in den Vordergrund drängeln wollen. Der zweite Schluck gefällt mir deutlich besser. Eine feine herbsüße Mischung von dunkler Schokolade und Erdbeere lässt mich eine neue Joghuretten Sorte vor meinem geistigen Auge entstehen "Joghurette Feinherb 65% Kakao".
     
    Ein winziger Hauch Schwefel und die fruchtige Trockenheit dieses Single Grain lässt bei mir ein angenehmes Mundgefühl zurück bleiben, welches mich an einen fruchtigen Champagner erinnert. Die angenehme Wärme in der Magengrube rundet das
    Gesamtbild ab.
     
     
    Fazit: Alles in allem wäre ich nicht direkt auf einen Grain gekommen und das finde ich nicht schlimm. Ein Sommerlicher Whisky für Liebhaber die sich die Zeit nehmen die feinen Noten des Strathclyde zu erkunden. Mir persönlich hat er in etwas größeren Schlücken deutlich besser gefallen als nur beim Nippen. - Euer Marco
  • Neues Bottling aus dem Hause Scotch Universe

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    Heute Nachmittag noch in Münster, jetzt schon auf unserer Show-Bühne:
    Callisto II 72° P.6.1' 1846.4" – 6 Jahre - First Fill Marsala Barrique - Scotch Universe - Islay Single Malt Scotch Whisky á 69,90 Euro
    Pegasus II 74° P.5.1' 1972.5" TS – 6 Jahre - 1st Fill Madeira Cask - Scotch Universe - Islands Single Malt Scotch Whisky á 69,90 Euro
    Solar Flare Beta 282° U.2.2' 1824.2 : 1798.5" – 23 Jahre - Oloroso Sherry Hogshead – Scotch Universe - Blended Malt Scotch Whisky á 99,90 Euro
    & Starlight XXI Sierra Delta 256° U.2.2' 1962.2" – 21 Jahre - Oloroso Sherry Butt - Scotch Universe - Speyside Single Malt Scotch Whisky á 104,90 Euro
    Den Ersten Bestellern legen wir noch je ein 4cl Probiersample der entsprechenden Abfüllung bei ;-)
  • Strathclye 26 Jahre - Rioja Wine Cask Finish - A Dream of Scotland

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    Gerade haben wir erfahren, dass unsere neuste Abfüllung aus der Dream of Scotland Serie Anfang der kommenden Woche bei uns eintreffen wird.

    Der 26 Jahre alte Strathclyde durfte die letzten 8 Monate ein Rioja Cask Finish erfahren und hat ordentlich Charakter und Farbe aus dem Fass heraus gesogen.

    In Fässstärke, ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration abgefüllt, hat die spanische Unterkunft noch 149 schottische Touristen freigegeben, die gerade auf dem direkten Weg nach Brühl sind.

    Vor gut vier Monaten konnten wir schon eine erste Probe verkosten und wir waren mehr als angetan. Wie sich die letzten vier Monate auf die Abfüllung ausgewirkt haben, können wir Euch aber erst nächste Woche final verraten, wenn wir direkt nach Eintreffen der Abfüllung die erste Flasche köpfen werden.

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    Der Preis für die 0,7l Flasche wird bei 118,90 Euro liegen. Wie immer werden wir auch 10cl Sample anbieten. Der Vorverkauf wird am Freitag, den 19. Mai 2017 um 19:00 Uhr starten. Wie immer gilt: First come, first serve. Als kleinen Ansporn wird es den kompletten Freitagabend einen Frühbucherrabatt geben. Aber lasst Euch doch einfach überraschen ;-)

    Über den Link:

    https://www.whiskyhaus.de/whiskey/unabhangige-abfuller/a-dream-of-scotland

    werdet Ihr die 0,7l Flasche und das 0,1l Sample erstehen können.

    Der Versand wird dann Mitte der kommenden Woche losgehen, damit Ihr am Wochenende, dann fleißig probieren könnt :-)

    Euer Team vom Brühler Whiskyhaus

  • Ein Besuch bei Michel Couvreur

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    29. August 6:15 Uhr: Der Wecker klingt und es ist wohl völlig unnötig zu erwähnen, dass diese Uhrzeit für Whiskyhändler absolut unchristlich ist und wir uns um diese Zeit normalerweise noch einmal im Bett umdrehen und allen seriösen Menschen das Aufstehen gerne überlassen.

    Doch nicht so heute, voller Elan aus dem Bett gesprungen, oder war es doch eher gerollt? Rasieren, Zähne putzen, duschen, Frisur sitzt, es kann endlich losgehen. Knapp 600 Kilometer Wegstrecke ins Burgund, genauer gesagt nach Bouze Les Beaune liegen vor uns. Uns? Das sind Frank Jaeger – Kopf und Nase von Whisky for Life in Frankfurt sowie Marco und Sascha vom Brühler Whiskyhaus. Dieses Trio ist wohl der skurrilste und zugleich fachkundigste Michel Couvreur Fan Club, den Deutschland zu bieten hat. Nebenbei sind wir auch die Importeure für die Abfüllungen aus den Kellern oder eher: der Höhle des Michel Couvreur! Dabei versorgt das Brühler Whiskyhaus den Norden und Whisky for Life den Süden der Republik mit den großartigen, Sherry-lastigen Schönheiten von „MC“.

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    Nach gut 6 Stunden Fahrt kommen wir in den Mittagsstunden bei Familie Couvreur an und werden fast schon wie alte Freunde von Michel Couvreurs Witte, ihrer Tochter Alexandra, dem Schwiegersohn Cyril und dem langjährigen Kellermeister Jean-Arnaud begrüßt. Letzterer arbeitet nun schon seit 18 Jahren in den Felsenkellern von Bouze-lès-Beaune und wird die Handschrift von Michel Couvreur behutsam weiterführen, nicht ohne eigene, neue Ideen zusammen mit Cyril zu kreieren.

    5 Minuten Smalltalk, mehr halten wir einfach nicht aus und drängeln wie kleine Kinder unter‘m Weihnachtsbaum, wann wir denn nun endlich in das Heiligste – das Fasslager – hinabsteigen könnten.

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    Dort angekommen ist er wieder da, dieser so unvergessliche Aromen-Eindruck von Sherry, saftigen Eichenholz, den typischen Aromen eines Lagerhauses, wie Ihr es sicherlich auch aus den kleinen Dunnage Warehouses von Brennereien in Schottland kennt, die ihre Whiskies IMMER NOCH vor allem in Sherryfässern reifen lassen. Dazu gesellt sich eine moosige, feuchte Grottennote, die man aus Tropfsteinhöhlen kennt. Und genau mit einer solchen Tropfsteinhöhle lässt sich das verschlungene Lagerlabyrinth des 2013 verstorbenen Michel Couvreur wohl am besten beschreiben.

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    Zum Start eines fast fünfstündigen Tasting-, Anekdoten- sowie Fragen- und Antworten-Marathons reicht uns Jean-Arnaud erst einmal einen 1922er Sherry, der unsere Geschmacksknospen mit wahnsinnig viel Walnuss, Apfel und Marzipan verwöhnt. Ein Erlebnis, welches – hätten wir nicht ziemlich schnell danach den ersten Whisky probieren können – sicherlich Stunden lang den Gaumen in Beschlag genommen hätte.

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    Nun geht die Reise durch die Gänge richtig los. Vom jungen zweijährigen Malt, der schon jetzt durch Komplexität und unglaublich viel Frucht brilliert, über rein französisches Destillat, welches in einem französischen Süßweinfass reift, zu alten Fassexperimenten vom 1972er Armagnac und einer „Bere Barley“-Abfüllung, die noch vom Meister selbst kreiert wurde, ist alles vertreten und lässt uns teilweise mit offenem Mund und voller Staunen zurück.

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    Auch die ersten Rum-Abfüllungen, welche uns schon im Frühjahr so sehr in ihren Bann gezogen haben, dürfen wir einer gründlichen Qualitätsprobe unterziehen und sind begeistert. Aber auch hier sind Cyrill und Jean-Arnaud nicht zu „beschleunigen“, weil sie der festen Überzeugung sind, dass diese Abfüllungen einfach noch ein paar Jahren brauchten, um die besondere Reifung „à la Michel Couvreur“ zu zeigen. Denn erst dann wird es den ersten MC Rum zu erwerben geben! Wir werden Euch gerne auf dem Laufenden halten.

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    Jetzt aber zu den wohl wichtigsten Erkenntnissen unseres Kurztrips: Die Whiskies von Michel Couvreur werden sich selber treu bleiben. Auch nach dem Ableben von Michel Couvreur können wir beruhigt verkünden, dass sich im Keller die alte Tradition der drei Grundprinzipien „Qualität, Qualität und noch einmal Qualität“ weiter fortsetzen wird.

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    Für alle die, die unseren Bericht bis hierhin verfolgt haben, kommt nun das eigentliche Highlight unserer Reise: Endlich hat man unser seit Jahren immer lauter werdendes Flehen erhört und uns eine Michel Couvreur-Fass exklusiv für Whisky for Life und Brühler Whiskyhaus zugesagt! HAMMER! Wir sind glücklich, stolz und optimistisch, dass dieses bereits in den kommenden Wochen gebottled, gelabled und an unsere beiden Geschäfte verschickt wird.

    Hier wird es konkret: Michel Couvreur Malt Whisky, 13 Jahre alt, gereift in Bourbon-, PX Sherry- und zum Schluss in einem der ältesten Oloroso-Sherryfässer aus der „Kathedrale“ in Michel Couvreurs Höhle. Abfüllen lassen werden wir ihn – ich hoffe, Ihr stimmt zu, dass das die einzig richtige Entscheidung sein kann - in Fassstärke (ca. 53%). Wie immer ohne Farbstoff, wie immer ohne Kältefiltration. Wir haben uns für eine 0,5l-Flasche entschieden, nicht zuletzt, weil Michel Couvreur die besonderen, stark limitierten Abfüllungen immer in dieser Flaschengröße abfüllt (vgl. Fleeting, 2005 X 2015, Vin Jaune, Inattendu, Spirale, Vintages), natürlich mit klassischem, rotem Siegellackverschluss.

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    Tasting Notes: Frisch eingeschenkt ist dieser 13-jährige Malt Whisky, der eine Triple Wood Reifung hinter sich gebracht hat, erst einmal recht verhalten im Glas. Jede Minute Zeit und Sauerstoff tut ihm gut.

    Zunächst zurückhaltend fruchtiger Apfel mit Zitrusnoten sowie weitere gelbe Früchte wie Mirabelle oder Aprikose. Etwas Karamell und eine kleine Kräuternote. Nach und nach öffnet er sich und die pflaumigen Sherrynoten kommen mehr und mehr heraus; jedoch nicht wie bei einem mittelalten (13-jährigen) Whisky, sondern eher, wie man es von einem über 20-jährigen „Sherry-Whisky von früher“ erhofft hätte. Marco nennt es „Old School“-Sherry- oder auch Paxarette-Noten, was es sehr gut trifft. Besonders mag Frank Jerger, dass die fruchtige Frische in der Nase omnipräsent ist, die Süße und die Würze am Gaumen sind wunderbar lange anhaltend.

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    Ja, wir haben schon viele Michel Couvreurs in den letzten anderthalb Dekaden probiert. Für uns waren alle mindestens sehr gut, die meisten einzigartig und viele Abfüllungen überragend, die es sonst so auf dem Markt zu erwerben gibt, wenn man Sherryfass-gereifte Whisky der alten Schule liebt. Dieser hier ist nicht nur für Frank von Whisky for Life, sondern auch für uns vom Brühler Whiskyhaus einer der besten Michel Couvreur Whiskies, die wir in den letzten Jahren verkosten durften.

    Wir platzen geradezu vor stolz, dass wir endlich ein eigenes Fass für uns und damit auch für Euch gewinnen konnten, und dazu noch eine Abfüllung, die es so oder so ähnlich noch nie gab. Und so freuen wir uns auf das baldige Eintreffen unserer „Babies“ und Eure Nachrichten, ob Euch das Appetit gemacht hat.

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    Unser besonderer Michel Couvreur Whisky natürlich mit Einzelflaschennummerierung (Wunschnummer sind leider nicht möglich) wird bei uns für 69,00 Euro erhältlich sein.

    Und wer ganz sicher gehen will, dass er auch eine Fläschchen dieser für uns ganz besonderen Abfüllung abbekommt kann sehr gerne bereits bei Frank von Whisky for Life oder bei uns vorbestellen. Hier noch ein Bestelllink für die ganz faulen: Michel Couvreur 13 Jahre - Triple Wood - Malt Whisky - exklusiv für Whisky for Life & Brühler Whiskyhaus 

  • Keine Einwegtaschen mehr im Whiskyhaus

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    Liebe Brühler Whiskyhaus Gemeinde,

    - - - - - KLEINER EINWAND NACH ZWEI TAGEN TEST - - - - -

    Nachdem unsere Idee mit den Tragetasche nun gut zwei Tage alt ist und sich sowohl im Laden als auch hier bei Facebook ordentlich Reaktionen gezeigt haben. Möchten wir gerne ein, zwei Bemerkungen los werden:

    1.) Der Taschenpreis konnte nach gerade einmal zwei Tagen von 3,00 Euro auf 2,00 Euro reduzierten werden. Wie das möglich ist?! Ganz einfach, wir haben ein Angebot von einem Großproduzenten aus Deutschland bekommen, der uns die Taschen gut 1/3 günstiger anbieten kann. Da wir es aber blöd finden, nun den ersten Schwung für 3,00 Euro zu verleihen und Folgetaschen mit 2,00 Euro, stellen wir direkt auf 2,00 Euro um und nehmen die Differenz auf unsere Kappe (PS.: Alle Kunden die gestern und heute 3,00 Euro bezahlt haben, bekommen diese natürlich bei einer Rückgabe auch erstattet).
    2.) Das Thema Nachhaltigkeit: Wir haben schon nach den ersten zwei Tagen deutlich merken können, dass wir mit unserer Idee auf dem richtigen Weg sind. Bis dato haben mehr als 95% unserer Ladenkunden eine oder mehrere Plastiktüten bei Ihren Einkäufen mitgenommen. Jetzt geben wir deutlich weniger Tragetaschen aus, weil (darüber sind wir selber sehr erstaunt) bereits der Großteil seine eigene Tasche mitgebracht hat. Tüten, die erst gar nicht produziert werden müssen, sind sicherlich der beste Umweltschutz. Das wir mit den Baumwolltaschen auch nicht alle Probleme bei dieser recht komplexen Thematik erschlagen können ist uns sehr wohl bewusst. Manchmal muss man sich aber einfach für das kleinere Übel entscheiden ;-)

    - - - - - NACHTRAG ZU ENDE - - - - - -

    heute möchten wir Euch über einen Schritt (unserer Meinung nach) in die richtige Richtung informieren.

    Wir haben mit sofortiger Wirkung alle Einwegtüten in unserem Hause abgeschafft. Wir möchten nach und nach unseren Teil zum Umweltschutz beitragen. Ab heute könnte Ihr bei uns nur noch 100% Baumwolltaschen mieten.

    Wie das geht?! Na ganz einfach: Ihr könnt bei Eurem Einkauf eine oder mehrere Baumwolltaschen erwerben. Diese kosten Euch pro Stück 2,00 Euro (das sind unsere Produktionskosten). Bringt Ihr die Tasche beim nächsten Besuch zurück (egal in welchem Zustand – einzige Ausnahme ist mutwillige Zerstörung) bekommt Ihr die 2,00 Euro in voller Höhe wieder ausgezahlt.

    Sollte das eintreten, was wir uns erhoffen, nehmt Ihr die Tasche ab sofort immer zum Einkaufen mit und spart nach und nach jede Menge Einwegtüten und tragt somit einen kleinen, aber wichtigen Teil zum Umweltschutz bei ;-)

    Euer Brühler Whiskyhaus Team

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