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  • Nachschub von Michel Couvreur ist angekommen ;-)

  • Die ersten Seminare für 2018 stehen online

Whiskyhaus Blog & News

Die Rubrik "Whiskyhaus Blog & News" ist von mir als Blog geschrieben. Die Einträge werden nach Erstellung nicht mehr überarbeitet. Sollten Sie also Interesse an dem ein oder anderen Produkt haben, können Sie die Verfügbarkeit in der Rubrik "Shop" prüfen.

  • 5 neue Best Dram Abfüllungen

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    Heute sind die neuen Leckerlis von Best Dram bei uns eingetroffen.

    Direkt schon einmal den Glenallachie aufgerissen und die erste Nase genommen – sehr vielversprechend :-)

    Aber lest doch einfach selber:

    Dark Secret Vol. V 23 Jahre – 1st Fill Sherry Cask – Best Dram – Blended Malt Scotch Whisky (1994 / 53,6% Vol. / 0,7l) á 94,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: angenehme Schärfe am Anfang, gepaart mit unglaublicher Süße, Komplexität bis zum Schluss, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte

    Nase: fett und perlig, getoastete Eiche, Vanillecreme, Schokomousse

    Finish: lang und wärmend, immer noch zuckersüß

     

    Glenallachie 8 Jahre – 1st Fill Sherry Butt – Best Dram – Single Malt Scotch Whisky (2009 / 62,5% Vol. / 0,7l) á 68,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: Fette Aromen von dunkler Schokolade und reifen Pflaumen. Gepaart mit einer feinen Vanillecreme Note.

    Nase: Schwer und komplex. Viele dunkle Aromen und einen Hauch von Haselnuss

    Finish: Lang und ausdauernd, dabei niemals langweilig

     

    Islay Malt 9 Jahre – PX Cask Finish – Best Dram – Islay Single Malt Scotch Whisky (2008 / 58,1% Vol. / 0,7l) á 88,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen:  trockener, kräftiger Antritt, der Torf aus der Nase kommt erst nach ein paar Sekunden, dafür umso gewaltiger. Begleitet von einem Fruchtkompott aus Birne und Zitrusfrucht. Gewaltige Vielfalt an Geschmäcker

    Nase: feuchter Torf, den man gerade ins Feuer geworfen hat, gepaart mit frischen Aromen von Grapefruit und Birne

    Finish: der Torfrauch bleibt ausdauernd am Gaumen, während die Fruchtaromen so langsam verschwinden. Toll...

     

    Trail of Tears 14 Jahre – Fresh American Oak – Best Dram - Tennessee Bourbon (2003 / 50,9% Vol. / 0,7l) á 98,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen:  Kräuter im Antritt, die sich dann in eine wunderbare Komposition von Apfelkuchen und Brownies wandeln. Mundfüllende Komplexität, wie man sie von einem Bourbon nicht erwartet.

    Nase: Kräuter ohne Ende, fast schon wie Likör, frisch gebackenes Brot, wie ein guter Herrenduft

    Finish: am Ende wieder diese tollen Kräuterlikör Aromen gepaart mit einer feinen Schärfe wie nach einem indischen Curry

    Westport 9 Jahre – Oloroso Sherry Octave Finish – Dest Dram – Blended Malt Scotch Whisky (2007 / 54,5% Vol. / 0,7l) á 64,90 Euro

    Original Tasting Notes vom Importeur:

    Gaumen: Rumrosinen, feine Röstaromen von Nüssen und Mandeln, leichter Liebstöckel und viel eingelegte Frucht oder Pflaumenmuß. Bleibt sehr lange mit diesen fruchtigen Noten am Gaumen kleben.

    Nase: Kräuter, kandierte Erdnüsse, Pefferkuchen

    Finish: langanhaltend und vielschichtig

  • Port Charlotte 8 Jahre A Dream of Scotland wird wohl bald verfügbar sein

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    Seit Oktober letzten Jahres versprechen wir jetzt schon, dass es bald eine Abfüllung aus dem Hause Bruichladdich bei uns geben wird. Nun was sollen wir sagen, wer schon einmal auf Islay war, der weiß Islay hat seine ganz persönliche Zeitrechnung.

    Kleine Vorschritte sind aber durchaus zusehen und so wissen wir nun wenigstens dass die Abfüllungen nicht mehr bis Oktober auf sich warten lassen wird, aber ein paar Wochen werden wohl noch ins Land ziehen.

    Der am 20. November 2008 destillierte Port Charlotte reifte gut 8,5 Jahre in einem „Fortified Wine Hogshead“ und wurde endlich vor ein paar Tagen für uns gebottled.

    Ihr wisst nicht was es mit „Fortified Wine“ auf sich hat? Nicht schlimm, wir erklären es gerne. Unter dem Sammelbegriff „Fortified Wine“ (hier zulande „Likörweine“) versteht man Weine deren Gärprozess unterbrochen wurde, indem sie mit Alkohol angereichert (aufgespritet) wurden. Durch das Unterbrechen des Gärprozesses sind diese Weine zumeist mit einer hören Restsüße versehen, die sich natürlich später im Fass bemerkbar macht ;-) Klassiker dieser Spielart sind Madeira, Sherry, Port und einige Arten mehr.

    Port Charlotte Label 1

    Als Bruichladdich 2012 verkauft wurde, wurden auch Fassbestände verkauft zu denen es kaum Unterlagen gab. Dies ist auch der Grund warum die Brennerei nur sagen kann, dass es sich um einen Likörwein handelt, aber nicht ob es ein Sherry, ein Port oder etwas anders ist.

    Diedrich Frielinghaus und seinem LaddieSnugPorz ist diese Abfüllung in der Dream of Scotland Serie gewidmet, da er durch einen wundervollen Zufall uns dieses Fass vermitteln konnte. Diedrich hat im Oktober vor Ort probiert und war schwer angetan, sodass das Ergebnis einfach nur richtig schick sein kann J

    Mit 63,8% wird unser Port Charlotte als 0,5l Falsche ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration zuhaben sein. Das Fass hat 375 Flaschen ergeben und der Preis wird bei 78,90 Euro liegen.

    WICHTIG: Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis Ihr den Port Charlotte kaufen könnt. Wir werden wie immer rechtzeitig vorher ankündigen wann der Verkauf startet und wir nehmen aus Fairness keinerlei Vorbestellungen (wie auch bei allen anderen unserer Abfüllungen) an.

    Habt also einfach noch etwas Geduld und freut Euch genauso auf die Abfüllungen wie Wir und Diedrich es tun.

    Euer Team von Brühler Whiskyhaus

  • Còmhlan 3.0 - 6500 Euro Spende für Kinderhospiz St. Nikolaus

    Kinderhospiz

    Ich bin Euch noch die Auflösung aus der letzten Spenden-Aktion schuldig, was ich heute nachholen möchte.

    Das Wichtigste zuerst: Es sind 6500 Euro Spende für das Kinderhospiz St. Nikolaus zusammen gekommen.

    Ich möchte mich bei jedem einzelnen Spender, Unterstützer, meinen super Team und den Admins der Whisky.de Gruppe bedanken, dass Ihr alle die Còmhlan Aktion so toll unterstützt. Eine kleine Idee ist zu meiner Herzenssache geworden und ich freue mich schon heute drauf Euch auch beim nächsten Còmhlan wieder Geld für den guten Zweck aus den Rippen zu leiern.

    Ein ganz besonderer Dank geht aber auch an das The Scots Whisky-Forum (http://scotswhisky-community.de/forum/)mit dem ich freundschaftlich verbunden bin. Die Jungs und Mädels haben für Còmhlan 455 Euro gespendet – Hut ab :-)

    Im Anhang habe ich Euch die Überweisungen (ja es sind zwei, da ich auf meinen Firmenkonten ein Überweisungslimit von 5000,00 Euro festgelegt habe) angehängt, sowie die Auflistung der einzelnen Spenden.

    Am 26. November 2017 (das ist der erste Advent) findet im Kinderhospiz St. Nikolaus (https://www.kinderhospiz-nikolaus.de/index.php) ein Tag der offenen Tür statt. Von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr kann man sich das Haus ansehen und einen Einblick bekommen, warum rund 1.000.000 Euro pro Jahr als Spendengelder erwirtschaftet werden müssen um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

    Volker Griesel, Miroslav Ilic und ich werden uns an diesem Tag vor Ort treffen und möchten Euch alle herzlich einladen, uns zu begleiten um zu schauen, wo Eure Spenden eingesetzt werden. Neben der Spende an sich ist eine möglichst große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit das wichtigste was für tun können.

    Ganz zum Schluss nun doch noch ein kleiner Seitenhieb meinerseits: Die Aktion ist gut 2 Monate her und dennoch haben es nicht alle Beteiligten geschafft Ihre Flasche zu bezahlen. Nicht nur, dass ich das alles nachhalten muss, nachfrage und mich durchaus auch ärgere – nein andere Personen hätten ganz bestimmt die Flaschen auch haben wollen und so wie der ganz große Teil von Euch direkt bezahlt (bitte hier keinen Shitstorm – ich Personen wissen ganz genau wer angesprochen ist).

    Beste Grüße aus Brühl

    Euer Marco

  • "The Three Skulls" starten durch

     The Three Skulls
    Hier in Brühl ist es so richtig hot. Heißes Wetter, heiße Kleidung bei der Kundschaft und bei der Angestellten "grins" und sowas von heiße News in Sachen "A Dream of Scotland"
     
     
    Vor ein paar Monaten haben wir Euch unsere Nachfolger-Serie der Clown Trilogie angekündigt "The Three Skulls" und deutlich schneller als wir selber damit gerechnet haben, konnten wir heute erfahren, dass unser erstes Fass gebottled wurde und auf dem Weg nach Deutschland ist. Wir erwarten die Flaschen Ende der kommenden Woche und werden am Montag, den 03. Juli 2017 mit dem Versand der Flaschen beginnen.
     
    Skuls1 Sepia
     
    Wie auch bei den drei Clowns handelt es sich um einen jungen Südküsten Islay Malt aus dem Sherry Cask. Abgefüllt in Fassstärke mit 56,3% Vol. und ohne Farbstoff und Kältefiltration hat das Fass 355 Flaschen frei gegeben.
     
    Triologie Sepia
     
    Zu unserer großen Freude konnten wir sogar noch etwas am Preis machen und können die erste Abfüllung unser "The Three Skulls" Serie für 52,90 Euro pro Flasche anbieten. Es wird wie immer auch 10cl Probiersample geben und die Abnahme pro Person ist erst einmal auf max 2 Großflaschen und max 2 Probiersample begrenzt.
     
     
    Der Vorverkauf startet am Freitag, den 23. Juni 2017 um 19:00 Uhr. Unter folgendem Link könnt Ihr ab dieser Uhrzeit bestellen:
     
     
     
    PS.: Macht Euch nicht selber verrückt - es sind 355 Flaschen !!! Die werden schon länger als Freitag Abend halten - hoffen wir zumindest ;-)
  • Billy Bones London Dry Gin

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    Dem ein oder anderen wird “Billy Bones” aus Kindertagen in Erinnerung geblieben sein. Ist es doch der Name eines immer betrunkenen Piraten aus Robert Louis Stevenson Roman „Die Schatzinsel“.

    Leicht verwegen und mit Melone auf dem Haupt betrat heute Andreas Zeh (der Kopf und Erzeuger von Billy Bones London Dry Gin) unseren Ladenlokal.

    Wer den Chef kennt, weiß dass er unangekündigte Vertreterbesuche fast so sehr liebt wie einen leeren Kühlschrank – also überhaupt nicht!

    Was dann aber geschah war fast schon ein kleines Wunder. Nach kurzem Gespräch wurde eine Flasche des Gins hervorgezaubert. Das schlichte Design einer matt schwarzen Flasche mit einem Totenkopf und Melone wirkt irgendwie stimmig. Besonders wenn man Andreas Zeh im Gespräch erlebt. Er wirkt eher wie ein Lebenskünstler als ein klassischer Vertreter. Der Mann der seinen Lebensmittelpunkt immer wieder zwischen Lissabon und Bad Schwalbach verlagert, hat sich ganz dem Gin verschrieben.

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    Das Resultat ist unsere Gin-Entdeckung des Jahres. Zeh macht alles selber und lässt so einen aromatischen Gin entstehen, der neben den klassischen Ginaromen auch mit Beeren- und Kakaonoten zu begeistern weiß. Mit seinen 50% Vol. Ist er pur kraftvoll, wärmend und durchaus ohne Zugaben zu genießen. Sollte es dennoch eine Tonic Kombination sein, empfiehlt Zeh der klassische Fever Tree Naturally Light Tonic Water.

  • Glenfarclas Christmas Edition Vintage 1988 und Vintage 1991 - 100% Sherry Cask Matured

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    Zwei neue Glenfarclas Christmas Edition werden in den nächsten Tagen bei Euren Händlern des Vertrauens aufschlagen.

    Hier schon einmal die ersten Infos des deutschen Importeurs:

    1988er Glenfarclas Christmas Edition
    Date of distillation: 23.12.1988
    Cask Numbers: 7145, 7146 & 7306
    46,0% Vol. / 0,7l / á 129,90 Euro

    Tasting-Notes: In der Nase Aprikose und eine feine Sherry-Note.
    Elegante, intensive Frucht-Aromen, würzig, süße Kräuter.
    Langer, cremiger Abgang mit einem Hauch von dunkler Schokolade.

    1991er Glenfarclas Christmas Edition
    Date of distillation: 20.12.1991
    Cask Numbers: 10859, 10956, 10861 & 10955
    46,0% Vol. / 0,7l / á 115,90 Euro

    Tasting-Notes: Im Geschmack feine fruchtige Sherry-Aromen mit
    würzigen Noten von Eichenholz, Mandeln und getrockneten Früchten.

  • "26 Jahre altes Champagnerprickeln - oder es hat so schön in meinem Bauchnabel geprickelt"

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    Irgendwie suche ich mir immer die Whiskies aus, die Zeit brauchen. Frisch eingeschenkt habe ich erst einmal ein alkoholisches Prizeln, gemischt mit feiner Süße und eine leicht herben Note im Glas. Es macht sich etwas Enttäuschung breit. Doch nach ein, zwei Minuten und etwas Wärme atme ich einmal kräftig durch und bin erleichtert.
     
     
    Langsam aber sicher öffnet sich der Strathclyde für meine Nase. Kann man Ihm vorwerfen, dass er nach 26 Jahren im Fass doch etwas verschlossen und vielleicht ja auch schüchtern ist? Ich finde: Nein!
     
    Die Zeit lässt den Alkohol im Hintergrund langsam verblassen und offenbart eine herrliche Rumtopfnote mit Banane, Himbeere, Erdbeere, Rababer und einer feinen Holznote, die nach und nach zum einer taninigen Barriquenote tendiert - ohne aber bitter zu werden.
     
     
    Am Gaumen prizelt der Alkohol erst deutlich und ich bin überrascht, dass 51,2% Volumen sich so in den Vordergrund drängeln wollen. Der zweite Schluck gefällt mir deutlich besser. Eine feine herbsüße Mischung von dunkler Schokolade und Erdbeere lässt mich eine neue Joghuretten Sorte vor meinem geistigen Auge entstehen "Joghurette Feinherb 65% Kakao".
     
    Ein winziger Hauch Schwefel und die fruchtige Trockenheit dieses Single Grain lässt bei mir ein angenehmes Mundgefühl zurück bleiben, welches mich an einen fruchtigen Champagner erinnert. Die angenehme Wärme in der Magengrube rundet das
    Gesamtbild ab.
     
     
    Fazit: Alles in allem wäre ich nicht direkt auf einen Grain gekommen und das finde ich nicht schlimm. Ein Sommerlicher Whisky für Liebhaber die sich die Zeit nehmen die feinen Noten des Strathclyde zu erkunden. Mir persönlich hat er in etwas größeren Schlücken deutlich besser gefallen als nur beim Nippen. - Euer Marco
  • Neues Bottling aus dem Hause Scotch Universe

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    Heute Nachmittag noch in Münster, jetzt schon auf unserer Show-Bühne:
    Callisto II 72° P.6.1' 1846.4" – 6 Jahre - First Fill Marsala Barrique - Scotch Universe - Islay Single Malt Scotch Whisky á 69,90 Euro
    Pegasus II 74° P.5.1' 1972.5" TS – 6 Jahre - 1st Fill Madeira Cask - Scotch Universe - Islands Single Malt Scotch Whisky á 69,90 Euro
    Solar Flare Beta 282° U.2.2' 1824.2 : 1798.5" – 23 Jahre - Oloroso Sherry Hogshead – Scotch Universe - Blended Malt Scotch Whisky á 99,90 Euro
    & Starlight XXI Sierra Delta 256° U.2.2' 1962.2" – 21 Jahre - Oloroso Sherry Butt - Scotch Universe - Speyside Single Malt Scotch Whisky á 104,90 Euro
    Den Ersten Bestellern legen wir noch je ein 4cl Probiersample der entsprechenden Abfüllung bei ;-)
  • Strathclye 26 Jahre - Rioja Wine Cask Finish - A Dream of Scotland

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    Gerade haben wir erfahren, dass unsere neuste Abfüllung aus der Dream of Scotland Serie Anfang der kommenden Woche bei uns eintreffen wird.

    Der 26 Jahre alte Strathclyde durfte die letzten 8 Monate ein Rioja Cask Finish erfahren und hat ordentlich Charakter und Farbe aus dem Fass heraus gesogen.

    In Fässstärke, ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration abgefüllt, hat die spanische Unterkunft noch 149 schottische Touristen freigegeben, die gerade auf dem direkten Weg nach Brühl sind.

    Vor gut vier Monaten konnten wir schon eine erste Probe verkosten und wir waren mehr als angetan. Wie sich die letzten vier Monate auf die Abfüllung ausgewirkt haben, können wir Euch aber erst nächste Woche final verraten, wenn wir direkt nach Eintreffen der Abfüllung die erste Flasche köpfen werden.

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    Der Preis für die 0,7l Flasche wird bei 118,90 Euro liegen. Wie immer werden wir auch 10cl Sample anbieten. Der Vorverkauf wird am Freitag, den 19. Mai 2017 um 19:00 Uhr starten. Wie immer gilt: First come, first serve. Als kleinen Ansporn wird es den kompletten Freitagabend einen Frühbucherrabatt geben. Aber lasst Euch doch einfach überraschen ;-)

    Über den Link:

    https://www.whiskyhaus.de/whiskey/unabhangige-abfuller/a-dream-of-scotland

    werdet Ihr die 0,7l Flasche und das 0,1l Sample erstehen können.

    Der Versand wird dann Mitte der kommenden Woche losgehen, damit Ihr am Wochenende, dann fleißig probieren könnt :-)

    Euer Team vom Brühler Whiskyhaus

  • Ein Besuch bei Michel Couvreur

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    29. August 6:15 Uhr: Der Wecker klingt und es ist wohl völlig unnötig zu erwähnen, dass diese Uhrzeit für Whiskyhändler absolut unchristlich ist und wir uns um diese Zeit normalerweise noch einmal im Bett umdrehen und allen seriösen Menschen das Aufstehen gerne überlassen.

    Doch nicht so heute, voller Elan aus dem Bett gesprungen, oder war es doch eher gerollt? Rasieren, Zähne putzen, duschen, Frisur sitzt, es kann endlich losgehen. Knapp 600 Kilometer Wegstrecke ins Burgund, genauer gesagt nach Bouze Les Beaune liegen vor uns. Uns? Das sind Frank Jaeger – Kopf und Nase von Whisky for Life in Frankfurt sowie Marco und Sascha vom Brühler Whiskyhaus. Dieses Trio ist wohl der skurrilste und zugleich fachkundigste Michel Couvreur Fan Club, den Deutschland zu bieten hat. Nebenbei sind wir auch die Importeure für die Abfüllungen aus den Kellern oder eher: der Höhle des Michel Couvreur! Dabei versorgt das Brühler Whiskyhaus den Norden und Whisky for Life den Süden der Republik mit den großartigen, Sherry-lastigen Schönheiten von „MC“.

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    Nach gut 6 Stunden Fahrt kommen wir in den Mittagsstunden bei Familie Couvreur an und werden fast schon wie alte Freunde von Michel Couvreurs Witte, ihrer Tochter Alexandra, dem Schwiegersohn Cyril und dem langjährigen Kellermeister Jean-Arnaud begrüßt. Letzterer arbeitet nun schon seit 18 Jahren in den Felsenkellern von Bouze-lès-Beaune und wird die Handschrift von Michel Couvreur behutsam weiterführen, nicht ohne eigene, neue Ideen zusammen mit Cyril zu kreieren.

    5 Minuten Smalltalk, mehr halten wir einfach nicht aus und drängeln wie kleine Kinder unter‘m Weihnachtsbaum, wann wir denn nun endlich in das Heiligste – das Fasslager – hinabsteigen könnten.

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    Dort angekommen ist er wieder da, dieser so unvergessliche Aromen-Eindruck von Sherry, saftigen Eichenholz, den typischen Aromen eines Lagerhauses, wie Ihr es sicherlich auch aus den kleinen Dunnage Warehouses von Brennereien in Schottland kennt, die ihre Whiskies IMMER NOCH vor allem in Sherryfässern reifen lassen. Dazu gesellt sich eine moosige, feuchte Grottennote, die man aus Tropfsteinhöhlen kennt. Und genau mit einer solchen Tropfsteinhöhle lässt sich das verschlungene Lagerlabyrinth des 2013 verstorbenen Michel Couvreur wohl am besten beschreiben.

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    Zum Start eines fast fünfstündigen Tasting-, Anekdoten- sowie Fragen- und Antworten-Marathons reicht uns Jean-Arnaud erst einmal einen 1922er Sherry, der unsere Geschmacksknospen mit wahnsinnig viel Walnuss, Apfel und Marzipan verwöhnt. Ein Erlebnis, welches – hätten wir nicht ziemlich schnell danach den ersten Whisky probieren können – sicherlich Stunden lang den Gaumen in Beschlag genommen hätte.

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    Nun geht die Reise durch die Gänge richtig los. Vom jungen zweijährigen Malt, der schon jetzt durch Komplexität und unglaublich viel Frucht brilliert, über rein französisches Destillat, welches in einem französischen Süßweinfass reift, zu alten Fassexperimenten vom 1972er Armagnac und einer „Bere Barley“-Abfüllung, die noch vom Meister selbst kreiert wurde, ist alles vertreten und lässt uns teilweise mit offenem Mund und voller Staunen zurück.

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    Auch die ersten Rum-Abfüllungen, welche uns schon im Frühjahr so sehr in ihren Bann gezogen haben, dürfen wir einer gründlichen Qualitätsprobe unterziehen und sind begeistert. Aber auch hier sind Cyrill und Jean-Arnaud nicht zu „beschleunigen“, weil sie der festen Überzeugung sind, dass diese Abfüllungen einfach noch ein paar Jahren brauchten, um die besondere Reifung „à la Michel Couvreur“ zu zeigen. Denn erst dann wird es den ersten MC Rum zu erwerben geben! Wir werden Euch gerne auf dem Laufenden halten.

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    Jetzt aber zu den wohl wichtigsten Erkenntnissen unseres Kurztrips: Die Whiskies von Michel Couvreur werden sich selber treu bleiben. Auch nach dem Ableben von Michel Couvreur können wir beruhigt verkünden, dass sich im Keller die alte Tradition der drei Grundprinzipien „Qualität, Qualität und noch einmal Qualität“ weiter fortsetzen wird.

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    Für alle die, die unseren Bericht bis hierhin verfolgt haben, kommt nun das eigentliche Highlight unserer Reise: Endlich hat man unser seit Jahren immer lauter werdendes Flehen erhört und uns eine Michel Couvreur-Fass exklusiv für Whisky for Life und Brühler Whiskyhaus zugesagt! HAMMER! Wir sind glücklich, stolz und optimistisch, dass dieses bereits in den kommenden Wochen gebottled, gelabled und an unsere beiden Geschäfte verschickt wird.

    Hier wird es konkret: Michel Couvreur Malt Whisky, 13 Jahre alt, gereift in Bourbon-, PX Sherry- und zum Schluss in einem der ältesten Oloroso-Sherryfässer aus der „Kathedrale“ in Michel Couvreurs Höhle. Abfüllen lassen werden wir ihn – ich hoffe, Ihr stimmt zu, dass das die einzig richtige Entscheidung sein kann - in Fassstärke (ca. 53%). Wie immer ohne Farbstoff, wie immer ohne Kältefiltration. Wir haben uns für eine 0,5l-Flasche entschieden, nicht zuletzt, weil Michel Couvreur die besonderen, stark limitierten Abfüllungen immer in dieser Flaschengröße abfüllt (vgl. Fleeting, 2005 X 2015, Vin Jaune, Inattendu, Spirale, Vintages), natürlich mit klassischem, rotem Siegellackverschluss.

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    Tasting Notes: Frisch eingeschenkt ist dieser 13-jährige Malt Whisky, der eine Triple Wood Reifung hinter sich gebracht hat, erst einmal recht verhalten im Glas. Jede Minute Zeit und Sauerstoff tut ihm gut.

    Zunächst zurückhaltend fruchtiger Apfel mit Zitrusnoten sowie weitere gelbe Früchte wie Mirabelle oder Aprikose. Etwas Karamell und eine kleine Kräuternote. Nach und nach öffnet er sich und die pflaumigen Sherrynoten kommen mehr und mehr heraus; jedoch nicht wie bei einem mittelalten (13-jährigen) Whisky, sondern eher, wie man es von einem über 20-jährigen „Sherry-Whisky von früher“ erhofft hätte. Marco nennt es „Old School“-Sherry- oder auch Paxarette-Noten, was es sehr gut trifft. Besonders mag Frank Jerger, dass die fruchtige Frische in der Nase omnipräsent ist, die Süße und die Würze am Gaumen sind wunderbar lange anhaltend.

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    Ja, wir haben schon viele Michel Couvreurs in den letzten anderthalb Dekaden probiert. Für uns waren alle mindestens sehr gut, die meisten einzigartig und viele Abfüllungen überragend, die es sonst so auf dem Markt zu erwerben gibt, wenn man Sherryfass-gereifte Whisky der alten Schule liebt. Dieser hier ist nicht nur für Frank von Whisky for Life, sondern auch für uns vom Brühler Whiskyhaus einer der besten Michel Couvreur Whiskies, die wir in den letzten Jahren verkosten durften.

    Wir platzen geradezu vor stolz, dass wir endlich ein eigenes Fass für uns und damit auch für Euch gewinnen konnten, und dazu noch eine Abfüllung, die es so oder so ähnlich noch nie gab. Und so freuen wir uns auf das baldige Eintreffen unserer „Babies“ und Eure Nachrichten, ob Euch das Appetit gemacht hat.

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    Unser besonderer Michel Couvreur Whisky natürlich mit Einzelflaschennummerierung (Wunschnummer sind leider nicht möglich) wird bei uns für 69,00 Euro erhältlich sein.

    Und wer ganz sicher gehen will, dass er auch eine Fläschchen dieser für uns ganz besonderen Abfüllung abbekommt kann sehr gerne bereits bei Frank von Whisky for Life oder bei uns vorbestellen. Hier noch ein Bestelllink für die ganz faulen: Michel Couvreur 13 Jahre - Triple Wood - Malt Whisky - exklusiv für Whisky for Life & Brühler Whiskyhaus 

  • Keine Einwegtaschen mehr im Whiskyhaus

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    Liebe Brühler Whiskyhaus Gemeinde,

    - - - - - KLEINER EINWAND NACH ZWEI TAGEN TEST - - - - -

    Nachdem unsere Idee mit den Tragetasche nun gut zwei Tage alt ist und sich sowohl im Laden als auch hier bei Facebook ordentlich Reaktionen gezeigt haben. Möchten wir gerne ein, zwei Bemerkungen los werden:

    1.) Der Taschenpreis konnte nach gerade einmal zwei Tagen von 3,00 Euro auf 2,00 Euro reduzierten werden. Wie das möglich ist?! Ganz einfach, wir haben ein Angebot von einem Großproduzenten aus Deutschland bekommen, der uns die Taschen gut 1/3 günstiger anbieten kann. Da wir es aber blöd finden, nun den ersten Schwung für 3,00 Euro zu verleihen und Folgetaschen mit 2,00 Euro, stellen wir direkt auf 2,00 Euro um und nehmen die Differenz auf unsere Kappe (PS.: Alle Kunden die gestern und heute 3,00 Euro bezahlt haben, bekommen diese natürlich bei einer Rückgabe auch erstattet).
    2.) Das Thema Nachhaltigkeit: Wir haben schon nach den ersten zwei Tagen deutlich merken können, dass wir mit unserer Idee auf dem richtigen Weg sind. Bis dato haben mehr als 95% unserer Ladenkunden eine oder mehrere Plastiktüten bei Ihren Einkäufen mitgenommen. Jetzt geben wir deutlich weniger Tragetaschen aus, weil (darüber sind wir selber sehr erstaunt) bereits der Großteil seine eigene Tasche mitgebracht hat. Tüten, die erst gar nicht produziert werden müssen, sind sicherlich der beste Umweltschutz. Das wir mit den Baumwolltaschen auch nicht alle Probleme bei dieser recht komplexen Thematik erschlagen können ist uns sehr wohl bewusst. Manchmal muss man sich aber einfach für das kleinere Übel entscheiden ;-)

    - - - - - NACHTRAG ZU ENDE - - - - - -

    heute möchten wir Euch über einen Schritt (unserer Meinung nach) in die richtige Richtung informieren.

    Wir haben mit sofortiger Wirkung alle Einwegtüten in unserem Hause abgeschafft. Wir möchten nach und nach unseren Teil zum Umweltschutz beitragen. Ab heute könnte Ihr bei uns nur noch 100% Baumwolltaschen mieten.

    Wie das geht?! Na ganz einfach: Ihr könnt bei Eurem Einkauf eine oder mehrere Baumwolltaschen erwerben. Diese kosten Euch pro Stück 2,00 Euro (das sind unsere Produktionskosten). Bringt Ihr die Tasche beim nächsten Besuch zurück (egal in welchem Zustand – einzige Ausnahme ist mutwillige Zerstörung) bekommt Ihr die 2,00 Euro in voller Höhe wieder ausgezahlt.

    Sollte das eintreten, was wir uns erhoffen, nehmt Ihr die Tasche ab sofort immer zum Einkaufen mit und spart nach und nach jede Menge Einwegtüten und tragt somit einen kleinen, aber wichtigen Teil zum Umweltschutz bei ;-)

    Euer Brühler Whiskyhaus Team

  • Hier kommen die neusten Whiskyshots 94, 95 und 96

    Der Chef hat in den letzten Tagen wieder fleißig verkostet und es sind ein paar neue Whiskyshots entstanden, die wir Euch natürlich wie immer nicht vorenthalten wollen:

     ABCD Glenlivet

    Whiskyshots #94 Glenlivet 20 Jahre - Sherry Butt N° 166953 - Signatory Vintage

    ABCD Jura

    Whiskyshots #95 Isle of Jura 9 Jahre - Refill Sherry Butt MoS 16012 - Malts of Scotland

    ABCD Ardbeg

    Whiskyshots #96 Ardbeg Dark Cove 46,5% Islay Single Malt Scotch Whisky

  • Eindrücke zum neuen Kavalan Peaty Cask von Johannes Burkhart

    Wir hatten Euch ja angekündigt, dass es absofort in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder Eindrücke zu einem Whisky von Johannes Burkhart (http://www.thewhiskylog.de/) geben wird. Und heute ist es wieder einmal soweit:

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    Heute habe ich eine spannende Neuerscheinung im Glas! Die Kavalan Brennerei aus Taiwan hat diesen Whisky in Fässern gereift, in denen zuvor rauchiger Single Malt von der Insel Islay reifte. Es ist nicht das erste Mal, dass ein solches Experiment gemacht wird, daher weiß ich: Der Raucheinfluss hält sich hier in Grenzen, aber es findet doch ein interessanter Übertrag in das Destillat statt.

    Farbe
    Bernstein

    Nase
    Wundervoll tropisch, süß und komplex. Vollreife Kiwi, Mangocreme, Honigmelone mit geräuchertem Schinken und ein etwas wachsiger Eindruck. Später erinnert er an meine geliebten Kinder-Hustenbonbons... mit schwarzer Johannisbeere und Wildkirsche. Vom Räucherschinken abgesehen kein Rauch, vielmehr eine Würzigkeit. Der Alkohol ist spürbar, wenn man die Nase zu forsch ins Glas hält

    Geschmack
    Kraftvoll, intensiv und stark auf der Zunge. Chiliöl, Pfeffer, und jetzt kommt auch die Rauchigkeit auf der Zunge zum Vorschein. Mineralische Rauchigkeit mit wachsiger Fruchtigkeit. Mango, Honigmelone und etwas Karamell. Mit Wasser weniger intensiv und fruchtiger.

    Finish 
    Lang und süß, getragen von der Assoziation an mineralischen Rauch. Süße Vanille, Toffee und zartbittere Eichentöne am Gaumen. Die süßen Mangos, Honigmelonen bleiben, erscheinen aber weiterhin mit Wachs überzogen.

    Fazit
    Wow, das ist echt ein Erlebnis. Die tropische Frische von Kavalan und die Mineralität und das Meer von Islay. Ich tippe auf ein 2nd Fill Bourbonfass, in dem zuvor ein Bowmore lagerte. So finde ich Parallelen zum 12-jährigen von Bowmore, aber mit viel mehr Kraft, Komplexität und Intensität. Kein Malt für jeden Tag, aber den Kauf mehr als wert. Die Kavalan Solist unterscheiden sich von Fass zu Fass extrem, ich hoffe dass hier mehr vermutlich ehemalige Bowmorefässer gekauft wurden und die anderen Fässer genauso ausfallen!

  • Whiskyshots "Wissen für Maltheads"

    Im neusten Whiskyshots Video der Rubrik "Wissen für Maltheads" wollen wir Euch mit dem Thema "Korkschmecker" vertraut machen und hoffen, dass Ihr sehr lange davon verschont bleibt.

    FGT

    Whiskyshots "Wissen für Maltheads" #5 Kork im Whisky 

  • Longdrinks "to go" von "Marc & Philipp"

    Drinks

    Passend zum Sommeranfang (das Wetter spielt ja super mit) haben wir für Euch ein paar trendy Longdrings „to go“ oder zum heimischen Terrassenverzehr ins Sortiment mit aufgenommen.

    Acht Sorten aus der Serie „Marc & Philipp“ der beiden Trendsetter Marco Flog (Gastroexperte und begnadeter Koch) sowie Philipp Baumeister (Barkepper und Aromengenie) werden uns den Sommer begleiten und verwöhnen.

    Vom klassischen „Gin & Tonic“ über den nicht so bekannten „Suffering Bastard“ (eine Mischung aus Gin, Bourbon Whiskey, Ingwerlimonade, Orange und Limette) und den „Pimp Up“ (Gin-Gewürzlikör, Ginger Ale und ein Hauch Brombeere) geht es bis hin zum „Cream Berry“ (Vodka kombiniert mit Himbeere, Waldbeerenpüree und Cream Soda).

    Vergessen wollen wir aber auch nicht die anderen Sorten wie „Moscow Mule“ (Schwedischer Vodka und würzige Ingwerlimonade mit einem Hauch Gurke und Limette), den „Dark & Stormy“ (Bermuda Rum gemischt mit würziger Ingwerlimonade und Limettensaft), einen „Cuba Libre“ (kubanischer Rum gemischt mit klassischer Cola und einem Hauch Limette) und nicht zuletzt wieder einen Klassiker, den „Vodka Lemon“ (feinster schwedischer Vodka kombiniert mit spritzigem Bitter Lemon).

  • Verkostung: Kilchoman Sanaig - Islay Single Malt Scotch Whisky

    Johannes hat schon wieder zugeschlagen und sich den Kilchoman Sanaig vorgeknüpft. Wie der junge Islay Malt dabei weg kam? Na lest doch einfach weiter oder stöbert in seinem Blog: http://www.thewhiskylog.de

    Natürlich findet Ihr den Klichoman Sanaig auch bei uns im Shop:IMG_7027

    http://www.whiskyhaus.de/kilchoman-sanaig-islay-single-malt-scotch-whisky

    Kilchoman macht vieles richtig, richtig gut. Zum Beispiel hat man dort durch gutes Fassmanagement schon zahlreiche sehr junge, aber enorm gute Abfüllungen auf den Markt gebracht. Ein Beispiel dafür ist der Kilchoman 2011 Madeira Cask.
    Der Sanaig gehört zur Core Range der Brennerei und trägt den Namen einer Felsformation im Nordwesten der Brennerei auf der Insel Islay.

    Farbe
    Dunkler Mais

    Nase
    Starker Rauch, auf seine eigene Art typisch für Kilchoman. Einerseits erdig, phenolisch mit Verbandskasten und Krankenhaus, andererseits aber mit viel eingeweichtem Getreide und Malz. Als würde man mitten auf dem Malzboden stehen, wenn das Getreide gerade mit frischem Torfrauch gedarrt wird, aber noch seinen feuchten Geruch verströmt. Oregano. Dahinter finden sich helle, zitruslastige Früchte. Ananas, Grapefruit und später auch einige wenige dunkle Beeren und Schokolade aus den Sherryfässern.

    Geschmack
    Intensive Rauchigkeit und ein angenehmes Mundgefühl. Neben dem Rauch finden sich Grapefruit, Zitronenbonbons und geräucherter Fisch. Eine pfeffrige Schärfe kitzelt am Gaumen, der Alkohol ist gut eingebunden und erst spät spürbar.

    Finish
    Lang und getragen vom Rauch. Zigarrentabak, Asche und Espressobohnen in Bitterschokolade. Doch auch hier zeigt sich der ausgewogene Charakter von Kilchoman, es kommt noch süßes Karamell und Malzzucker zum Vorschein.

    Fazit
    Mal wieder ein für sein junges Alter (Es werden dem Vernehmen nach hauptsächlich 4 bis 5-jährige Whiskys verwendet) beeindruckend reifer Malt von Kilchoman. Der intensive Rauch gefällt und deckt aber die anderen Facetten nicht zu. Die beigemischten Sherryfässer könnten sich im Aroma intensiver einbringen, im Mund und im Finish sind sie aber absolut präsent.

  • Verkostung des Glenmorangie 25 Jahre - Quarter Century - Single Malt Scotch Whisky

    Heute präsentiert Johannes (und natürlich wie immer auch auf seiner Seite: http://www.thewhiskylog.de/) den Glenmorangie 25 Jahre - Quarter Century - Single Malt Scotch Whisky

    http://www.whiskyhaus.de/glenmorangie-quarter-century-25-jahre-highland-single-malt-scotch-whisky)

    IMG_7423

    Johannes: Heute geht es weiter mit meiner Miniserie zu 25-jährigen Whiskys. Ich freue mich ganz besonders auf den Glenmorangie Quarter Century. Die Brennerei polarisiert bei mir relativ stark: Mal sind echte Granaten dabei wie z.B. Companta und Milsean aus der Private Edition. Andererseits überzeugen mich die neueren NAS Abfüllungen für den Travel Retail weniger.
    Umso lobenswerter dass auch bei der modernen Politik ein 25 Jahre alter Malt erhältlich ist! Auch die verwendete Fasskombination ist sehr spannend... Dr. Bill hat schon so oft ein gutes Händchen mit Fässern bewiesen. Mal sehen was mich hier erwartet.

    Farbe
    Tiefes Kupfer

    Nase
    Buttrig und sehr süß mit viel Honig. Die Fruchtigkeit verändert sich im Minutentakt im Glas, sehr komplex! Zuerst Erdbeere, Mango und Vanillemilchshake. Dann Trockenfrüchte, allen voran Aprikose. Darauf folgen frische, saure Früchte. Kiwi, Ananas, Stachelbeere. Über allem thront eine feine Nussigkeit. Hier kann man stundenlang Neues entdecken.

    Geschmack
    Weich und sämig, der Alkohol ist keineswegs zu spüren. Der Geschmack ist jetzt getrieben von getrockneten Aprikosen, Ananas, Datteln und leicht säuerlichen Weinnoten. Eine feine Holznote kommt auf und eine zurückhaltende, zartbittere Würze, wie ein starker Kaffee, der mit Milch gebändigt wurde.

    Finish
    Lang und angenehm, mit schmelzendem Karamell, Haselnüssen in Schokolade und wieder allerhand getrockneter Früchte. Die für 25 Jahre sehr dezente Würze aus den Fässern bringt immer wieder etwas Kaffee und sehr dezente Bitterkeit, bleibt aber immer elegant.

    Fazit
    Komplex, elegant, gefällig und wunderbar fruchtig. Besonders die dynamische Nase die von frischen säuerlichen Früchten bis hin zu voll oxidierten Trockenfrüchten alles bietet, weiß zu begeistern. Der wahrlich beste Glenmorangie, den ich bisher probieren durfte. Wenn diesem Whisky etwas fehlt, dann sind es Ecken und Kanten. Muss die aber jeder Malt haben? Ich finde: Nein.

  • Hier kommen ein paar neue Videos aus unserem Youtube-Channel

    Hier haben wir Euch die neusten drei Videos aus unserem Youtube-Channel zusammen gefasst. Wusstet Ihr eigentlich, dass wir im Channel ein paar Unterkategorie haben? Whiskshots, Best of Whiskyabend und Whisky für Maltheads ;-)

    01

    Whiskyshots #Best of Whiskyabend 02

    02

    Whiskyshots #91 Images of Islay "Cattle at Islay Graveyard" - Malt of Scotland

    03

    Whiskyshots #92 Volkers Singalta - Ruby Port Wood Finish - Islay Single Malt 

  • Kooperation mit Johannes Burkhart von "The Whisky Log"

    Wir freuen uns Euch mitzuteilen, dass wir ab sofort Johannes Burkhart und seinen Blog „The Whisky Log“ auf unserer Homepage und bei Facebook veröffentlich werden. In der doch recht schnelllebigen Zeit ist es uns nicht immer möglich alle Neuerscheinungen mit der gebührenden Aufmerksamkeit zu betrachten geschweige denn zu verkosten. So haben wir eine Kooperation mit Johannes geschlossen, der in regelmäßigen Abständen mit Proben von Neuerscheinungen von uns gefüttert wird und der im Gegenzug seine rein subjektive, nicht kommerzielle Meinung zu den Abfüllungen in seiner gewohnt gefälligem Schreibstiel veröffentlich wird. Schaut doch einfach mal auf seinem Blog „The Whisky Log“ http://www.thewhiskylog.de/ oder auf Facebook: https://www.facebook.com/TheWhiskyLog/ vorbei und lasst Ihm ein „Like“ da ;-)

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    Originaltext von Johnannes Burkhart „The Whisky Log“:

    Der Wein- und Spirituosenhändler Michel Couvrer aus dem Burgund ist mehr als "nur" ein unabhängiger Abfüller. Man kauft schottisches Destillat verschiedener, nicht näher genannter, Brennereien und reift sie in besonders hochwertigen und alten Sherryfässern. Dies passiert in einem alten Weinkeller im Burgund. Dies hat zur Folge, dass sich der Whisky nicht mehr Scotch nennen darf. Super spannend!

    Farbe
    Helle Kastanie

    Nase
    Schwer und stark mit etwas Schwefel im ersten Antritt, der erst mit viel Zeit im Glas gänzlich verschwindet. Überreifer Apfel, Rosinen, mit Kirschwasser getränkte Schwarzwälder Kirschtorte. Später erstarkt Orange. Intensive Gewürze, einmal quer durch das Gewürzregal. Es fällt schwer, einzelne Gewürze zu identifizieren. Mit dabei sind auf jeden Fall Zimt, Pfeffer, Muskatnuss und auch einige Kräuter.

    Geschmack
    Ölig, süß und wieder schwer auf der Zunge. Nachdem das Aroma stellenweise etwas ruppig ausfällt, überrascht er mit einer sehr angenehmen Sanftheit, lässt aber keinen Zweifel an der Kraft der 49% und der Eichenfässer. Orangenmarmelade, Espresso, dunkle Beeren und jede Menge Eichenwürze. Auf der Zungenspitze prickelt mit pfeffriger Schärfe der Alkohol. Das Fass ist so stark und würzig, dass ich eine starke Assoziation an Rauch habe. Wer weiß, welcher Malt hier gereift wurde, vielleicht ist ja ein rauchiger Anteil dabei? Oder die europäische Eiche hat hier nur extrem gearbeitet.

    Finish
    Im langen Abgang verabschiedet sich die Süße und macht Platz für eine große und angenehme Trockenheit. Walnüsse, schwarzer Tee, bunter Pfeffer und verbranntes Karamell. Aus den Orangen ist jetzt englische Marmelade gekocht worden, die die typische Bitternote aufweist. Auch hier flackert immer wieder die Assoziation an mineralischen Rauch auf.

    Fazit
    Ich wüsste ja zu gerne, welche Brennerei hier für den Whisky verantwortlich ist. Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Rauchanteil vorhanden ist, wenngleich er in der Nase nicht spürbar ist. Ein schwerer, vom Sherryfass getragener Malt, der klar auf der würzigen und trockenen Seite steht, dabei aber die Süße nicht ganz vernachlässigt. Gefällt mir gut, insgesamt kommt er aber für meinen Geschmack mit etwas zu wenig Eleganz und zu ruppig daher.

  • Whiskyshots #90 Hotel Essener Hof N°9 - Aged 14 Years in Ex-Port-Pipe - Single Malt Irish Whiskey

    Wenn es gerade eine richtig spannende Region für Whiskey gibt, dann ist es ganz sicher Irland. Unglaublich was hier gerade an neuen Whiskey-Brennereien entsteht und wie sich die "Jungen Wilden" aus Irland in den letzten Jahren so entwickelt haben.

    AB

    WHISKYSHOT #90 Hotel Essener Hof N°9 - Aged 14 Years in Ex-Port-Pipe - Single Malt Irish Whiskey

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